19:37 15.11.2016 Schachfreunde Wedel

Willkommen !

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Webseiten einen kleinen Einblick in unser Vereinsleben zu geben.

Wir spielen mit 2 Mannschaften bei den Hamburger Mannschaftsmeisterschaften 2017. Die 1.Mannschaft spielt in der Bezirksliga B, die 2. Mannschaft spielt in der Kreisliga B.

Sollten keine Mannschaftskämpfe stattfinden, so gibt es ja noch die Vereinsmeisterschaft oder die Offene Wedeler Stadtmeisterschaft.

Oder man beteiligt sich an spontanen Blitzturnieren. Jeder ist bei uns willkommen, der Schach spielen will. Dabei ist es natürlich nicht notwendig, an einem Turnier teilzunehmen.

Spielort

Stadtteilzentrum "Mittendrin",

Friedrich-Eggers-Str. 77 - 79, 22880 Wedel


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Spieltag

Dienstag ab 19 Uhr

Schachfreunde Wedel

Gegründet am 20. Juni 1974

Lesen Sie, wie es zur Gründung kam und wie es dann weiterging.

1999: 25 Jahre Schachfreunde Wedel ...

Und was schreibt die Presse ?

Zu den Pressemitteilungen ...

Impressum

Aktuelles

13.09.2017: VM2017-Ergebnisse

Bob schickt wieder Ergebnisse und Kurzkommentare der Spiele der Woche: Hier sind die Ergebnisse: Hotaki v Kobras 0-1 Schmeichel v Lamzin 0-1 Bormann v Klinkow 0-1 In der Reihenfolge:

Karlheinz hat eine Figur für zwei Bauern geopfert, um die Stellung zu öffnen und Spiel für seine Türme und weissfeldrige Läufer zu geben. Er hat nicht die kürzeste Fortsetzung gewählt, aber der Druck war genug, um von Shah einen Fehler zu provozieren und eine Mattdrohung auf der a-Linie zu erzeugen.

Nach dem Opfer von Victor hatte er für die Figur zeitweise zwei Bauern, danach einen. Es sah relativ gut für Wolfgang aus, aber, wie üblich, drückte Victor mit Drohungen und langsam kamen beide in Zeitnot. Am Ende hat Wolfgang den kürzeren gezogen und verlor.

Jens und Alexander spielten ein Damenendspiel mit mehreren Bauern auf beiden Seiten. Nach einem komischen Ausflug seiner Dame hat Jens einen ungezwungenen Damentausch angenommen und musste zusehen, dass der König allein schlecht gegen zwei voneinander entfernten Freibauern verteidigen kann. "

01.09.2017: Ralf siegt !

Bob hat wieder die Ergebnisse und einen kurzen Bericht geschickt: "Hier sind die Ergebnisse: Reimann v Kobras 1-0;  Schmeichel v Hotaki 0-1;   Bormann v Toepfer 0-1 

In der zeitlichen Reihenfolge: Wolfgang hatte in der Eröffnung irgendwie geopfert, ohne dass er dafür irgendwas bekam. Am 17. Zug sah seine Stellung ziemlich hoffnungslos aus und er gab nach wenigen weiteren Zügen auf. Bis zur ersten Zeitkontrolle war die Partie zwischen Norbert und Karlheinz ziemlich zäh. Beide haben geprobt oder gekontert auf dem gleichen Niveau, mit letztens dauerhaftem Druck zugunsten von Norbert. Dieser wurde nach der Zeitkontrolle größer. Karlheinz willigte in eine Abwicklung zwei Figuren für seine Dame ein. Aber das hat ihm keine Chancen gebracht und Norbert schaukelte die Partie zum Gewinn. Die Partie von Jens und Ralf floss von hinten nach vorne und wieder zurück; nach links nach rechts, vielleicht nochmals nach vorne, nein zurück zur Verteidigung. Jens stand eine Weile gut, aber es war schwierig, einen Durchbruch zu finden. Ralf parierte die Drohungen, ohne selbst viel unternehmen zu können. Fast aus dem Nichts haben beide dann schöne Angriffsmöglichkeiten gezaubert und Matt ( x 2!) lag wirklich in der Luft. Jens hatte ein Springeropfer (gegen 2 Bauern) als Brechstange versucht, aber das ging daneben und Ralf konnte den vollen Punkt für sich gewinnen."

17.08.2017: Harte Kämpfe !

Bob berichtet von weiteren Spielen der VM2017: "Hier sind die Ergebnisse: Kobras v Toepfer 0,5-0,5 Klinkow v Bartels 0-1 Reimann v Schmeichel 0,5-0,5 Keane v Lamzin 0-1 In der zeitlichen Reihenfolge: Alle Spiele waren hart umkämpft, auch die Remispartien. Karlheinz gegen Ralf war vielleicht eher routiniert, beide kennen einander gut genug. Norbert hat versucht gegen Wolfgang, aber sie hatten eine blockierte Stellung am Brett und keiner sah wie es weitergehen sollte. Victor schaffte die Zeitkontrolle mit noch 2 oder 3 Sekunden auf der (Analog-)Uhr. Damit war die letzte Chance für Patrick verschwunden, obwohl er sehr gut versucht hatte, in Zeitnot Victor Probleme zu stellen. Sehr bewundernswert war die Schwerelosigkeit des Fähnchens von Victor während der letzten fünf Züge. Alexander und Jan hatten auch eine blockierte Stellung, aber Alexander nutzte ein Pseudo-Opfer, um Platz um den gegnerischen König zu öffnen. Jan verteidigte stramm und weitere Versuche von Alexander führten zum Verlust von Figuren, ohne wirklich erhöhte Gefährdung für Jan."

09.08.2017: Hier sind die Ergebnisse vom 08.08.

Bob meldet folgende Ergebnisse: "Klinkow v Kobras 0,5-0,5 Bartels v Lamzin 0,5-0,5 Reimann v Hotaki 1-0 Schmeichel v Keane 0-1

In der zeitlichen Reihenfolge: Kurz vor 10, in einer sehr interessanten Stellung, gab Shah gegen Norbert auf. Er hatte einen anderen Termin und musste weg. Das war schade und auch Norbert konnte sich nicht richtig über den Punktgewinn freuen. Alexander und Karlheinz hatten ein Turmendspiel mit mehreren Bauern. Beide Kontrahenten waren im Besitz eines freilaufenden Bauern kurz vor der Umwandlung. Mit großem Kampfgeist strecken sie sich die Hände übers Brett und haben Remis vereinbart. Das Ergebnis war völlig in Ordnung. Wolfgang schrammte an der ersten Zeitkontrolle knapp vorbei. In der zweiten fand er keinen Plan, der ihn zufriedenstellte und er überschritt die Zeit. Patrick, der den ganzen Abend stark gehustet hatte, merkte nichts von der Zeitnot und war angenehm überrascht, dass er mit dem Denken aufhören konnte. Jan hat sich gegen Victor wacker geschlagen. Er musste lange Zeit kämpfen, um seine Figuren zu befreien, aber er stellte sich den beiden Läufern von Victor (und den Turmen und so weiter). Kurz vor Mitternacht mit jeweils 2 Minuten auf der Uhr hat Victor Remis angeboten. Gern angenommen."

04.08.2017: Drei Spiele der VM2017

Bob schickt folgenden Kurzbericht: "Ergebnisse: Victor - Alexander: 1 - 0, Norbert - Jan: 1 - 0, Patrick - Shah: 1 - 0. In der zeitlichen Reihenfolge: Patrick hat seine schöne Attacke mit zwei agilen Springern und Fesselungen gegen den König von Shah kurz nach halb neun beendet. Jan unterlag dem Druck von Norbert und zeigte in der Nachanalyse wie kaputt seine Stellung wirklich war. Victor und Alexander spielten bis kurz vor Mitternacht und Victor zeigte, dass in einem Bauernendspiel zwei Läufer gegen Turm unschlagbar sind."

26.07.2017: Weitere Ergebnisse der VM2017 !

Informationen kommen wieder von Bob: "Norbert - Patrick: 1- 0, Jan - Ralf: ½ - ½, Alexander - Wolfgang: 1 - 0 und Shah verliert gegen Victor: 0 - 1. Kurzbericht: Patrick hat in der Eröffnung eine Figur geschenkt und kurze Zeit später aufgegeben. Victor überrollte Shah in ungefähr 20 Zügen. Aleander und Wolfgang kämpften zäh bis Alexander einen entscheidenen Vorteil erreichte. Jan und Ralf hatten ein Spiel mit Damen, Türmen und um die 7 Bauern jeweils. Jan sah sich noch im Vorteil, musste sich filigran verteidigen. Jan versucht aus dem Dauerschach zu entkommen. Leider war sein Versuch gerade die Einladung für Ralf den Gewinnzug zu machen. Ralf war aber groβzüzig und hat Remis angeboten. Die Annahme dauerte Millisekunden !"

22.07.2017: Ergebnisse vom 18.7.:

Patrick - Jan: ½ - ½, Ralf - Norbert: ½ - ½, Jens - Wolfgang: 0 - 1, Shah - Alexander: 0 - 1. Kurzbericht von Bob: "Patrick gegen Jan war ein kurzes Groβmeisterremis; Ralf gegen Norbert war ein groβartiges Remis. Wolfgang hat auch gegen Jens Remis gespielt; Alexander gegen Shah gewonnen, obwohl er lieber Bauern gesammelt als eine überstrapazierte Figur eingehamstert hat."

16.07.2017: VM 2017: Erste Ergebnisse !

Es fanden am vergangenen Spielabend 3 Spiele statt. Bob berichtet:

1. Karlheinz hat während der Partie eine groβartige Leistung gegen Victor gezeigt. Victor hat in der übrigen Zeitnot nach seinen Anhaben eine sub-optimale Variante gefunden und kämpfte gegen die Uhr. In der Hektik sah Karlheinz, dass seine Stellung zu viele Löcher hatte und hat aufgegeben. In der Analyse danach hat Victor gezeigt, dass ein Überraschungszug die Partie für Karlheinz gerettet hätte.und nach der erzwungenen Figurenschlacht wäre Karlheinz mit einem Läufer mehr am Brett. Wieder ein Houdini-Moment!

2. Shah hat Jens die ganze Partie gedrückt und plötzlich hat Jens den Verlust einer Figur zu verkraften und später blieb ihm nur die Aufgabe.

3, Im Spiel Patrick gegen Alexander hat Patrick souverän gegen unseren Endspielkünstler ein Turmendspiel durchgezogen, indem er einen Bauern und dann einen zweiten gewann. Patrick hat sich dann für die Liquidation der vier Türme entschieden, in der Hoffnung aber nicht Gewissheit, dass sein letzter Bauer die Partie gewinnen würde. In einer meisterhaften Vorführung der Opposition har er den Bauern durchgebracht und Alexander gab auf.

21.06.2017: Starke Ergebnisse !

Nachdem Wedel 1 letzte Woche mit 6 zu 2 gewonnen hat, war gestern das letzte Spiel von Wedel 2 Ralf berichtet: "Wedel II krönt erfolgreiche Saison

  Mit einem (zu) hohen 7 – 1 Erfolg gegen SW Harburg II, setzte Wedel II das I-Tüpfelchen auf eine überaus erfolgreiche Saison in der Kreisliga B. Die Begegnung nahm zunächst ihren normalen Verlauf: Bernd gewann schnell und der Berichterstatter remisierte daraufhin. Ach ne, diesmal bot ich erst Remis an und dann gewann Bernd. Peter und Shah lehnten die ihnen offerierten Remisangebote derweil ab. Alexander musste sich mit einer interessanten Kombination seines Gegners auseinandersetzen, die allerdings ein kleines Loch hatte, so dass Alexander eine Figur gegen ein, zwei Bauern und später auch die Partie gewann. Shah gab in der Eröffnung die Qualität für zwei Bauern und erspielte sich im Endspiel einen nicht mehr einzuholenden Vorteil, den er letztlich sicher zum vollen Punkt verwandelte. Beim Zwischenstand von 3,5 – 0,5 war allerdings keineswegs klar, wo der noch benötigte volle Punkt herkommen sollte. Patrick hatte die Qualität eingebüßt, dafür aber einen weit vorgerückten Bauern und zwei bärenstarke Läufer. Michaels Stellung schien leicht vorteilhaft, aber noch in der Remisbreite. Bei Karlheinz war noch alles offen und Peter kämpfte in einem Damenendspiel mit Minusbauern. Glücklicherweise schlug an allen Brettern das Pendel zu unseren Gunsten aus. Paddy spielte Remis. Michaels Gegner sah auf einmal Gespenster und gab auf, da er meinte seine Dame zu verlieren, was aber nicht der Fall gewesen wäre. Peter tauschte die Damen so vorteilhaft ab, dass einer seiner Landwirte nicht mehr daran gehindert werden konnte in den Adelsstand erhoben zu werden und Karlheinz setzte sich schließlich auch noch durch und gewann.   Saisonfazit: Wenn man als nominell viertstärkste Mannschaft die Staffel mit fünf Mannschaftspunkten Vorsprung gewinnt, hat man sicherlich alles richtig gemacht. Garant für den Erfolg war eine geschlossene Mannschaftsleistung und das nötige Quäntchen Glück. Die Stärke von Wedel II ist meiner Ansicht nach, dass wir sehr ausgeglichen besetzt sind. Sieht man einmal von Shah ab, der unangefochten an Brett 1 gehört, könnten wir die Besetzung der Bretter 2 bis 8 auch auswürfeln. Es fällt mir schwer einzelne Spieler hervorzuheben und deshalb lasse ich es einfach. In der Summe haben wir 306 DWZ-Punkte hinzugewonnen. Detaillierte Einzelspielerstatistiken könnt ihr hier:Hamburger Schachverband nachlesen"

 
16.05.2017: 8. Spiel, 8. Sieg !
 

Und blitzschnell ist auch der Kurzbericht: von Ralf da:   "Durch einen 5:3 Auswärtserfolg bei Eidelstedt II errang Wedel II bereits eine Runde vor dem letzten Spieltag den Staffelsieg in der Kreisliga B. Wie erwartet, war es ein hart umkämpftes Match. Der hurtige Bernd eroberte sehr kurz nach der Eröffnung eine Figur, gab dafür aber auch drei Bauern. Während ich noch überlegte, ob diese Stellung ausgeglichen oder doch für die eine oder andere Partei vorteilhaft ist, hatte Bernd die Partie schon gewonnen. Das war für mich natürlich das Zeichen gleich mal Remis anzubieten ;-) und auch Peter konnte der Verlockung eines frühen Feierabends nicht widerstehen. Patrick behandelte seine gute Stellung „somewhat overoptimistic“ und stellte beim verzweifelten Versuch ein Matt auf das Brett zu zaubern eine Figur und die Partie ein. Alexander hatte Turm, Springer, Läufer gegen zwei Türme und beide Seiten verfügten noch über eine erkleckliche Anzahl an Landwirten. Bei dem Versuch Alexander einige Bauern abzujagen, lief sein Gegner in eine Springergabel und Alexander konnte kurze Zeit später den Sack zu machen. Karlheinz kämpfte lange, aber letztlich erfolglos gegen einen sehr starken Mehr- und Freibauern. Michael war es vorbehalten den vierten Brettpunkt und damit auch den sicheren Staffelsieg einzufahren. In schwieriger, vielleicht auch schon verlorener Stellung, bei sehr wenig Zeit stellte Michaels Gegner die Uhr ab. Und dann war da natürlich noch Shah, der sich aus einer meiner Meinung nach schwierigen Stellung befreite, dann einen Bauern einkassierte und diesen traumwandlerisch sicher verwertete. Der große Jubelbericht folgt dann nach der letzten Runde, die wir am 20.06. mit einem Heimspiel gegen SW Harburg 2 bestreiten. Die wirklich tolle Performance von Shah (7 aus 8), Alexander (5,5 aus 6) und Bernd (6,5 aus 8) möchte ich bereits heute lobend erwähnen. "

03.05.2017: Aufstieg in die Bezirksliga !

Und Ralf ist blitzschnell mit seinem Bericht da: "  In der siebten Runde der Kreisliga B, traf Wedel 2 in einem Heimspiel auf St. Pauli 9 und konnte einen nie gefährdeten Sieg einfahren. Bereits nach etwa einer Stunde meldete Bernd Vollzug. Er gewann so schnell, dass ich gar nicht mitbekommen habe, wie das geschah. Kurze Zeit nahm ich ein Remisangebot in einer bei weitem noch nicht ausgekämpften Stellung an. Bernd witzelte, dass ich wohl die anderen Partien für meinen Bericht verfolgen wolle, während Werner mich eher spöttisch als Remiskönig titulierte. Wie dem auch sei, viel wichtiger für den Mannschaftskampf war, dass Karlheinz seine wohl bessere Stellung nicht verwerten konnte und remis spielte. Dasselbe Ergebnis, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen, erreichte Patrick. Mit einer Qualität weniger, bei allerdings gefühlten 16 Bauern auf dem Brett, kam der gegnerische Turm naturgemäß nicht so wirklich zur Entfaltung. Alexander hatte genau die Stellung auf dem Brett, die ich gegen ihn wie die Pest vermeiden würde. Um das Endspiel mit einem Bauern weniger bei gleichfarbigen Läufern gegen Alexander remis zu halten, muss man zwar nicht gerade der Endspielguru Karsten Müller sein, aber helfen würde es ;-) Mit traumwandlerischer Sicherheit verwandelte Alexander seinen Mehrbauern und siegte auf sehr lehrreiche Weise. Michael hatte die Eröffnung verdaddelt, konnte sich aber daraus befreien, indem sein Gegner eine kleine Kombination übersah, die zu einer Mehrfigur für Michael führte. Mit einer hübschen Mattkombination beendete er die Partie stilvoll zu seinem Gunsten. Unser glorreiches Brett 1, Shah, spielte die Hotaki-Eröffnung. Sein Gegner erreichte meiner Einschätzung nach eine gute Stellung, benötigte aber viel Zeit. Zeit, die ihm in der komplexen Lage um den 30 bis 40.-ten Zug fehlte. Shah sackte erst eine Figur für zwei Bauern ein und kurze Zeit später war die Partie zu seinem Gunsten entschieden. Am längsten spielte Peter. Vor der Partie sagte er mir noch, dass er heute auf Gewinn spielen würde. Das ist sicherlich ein guter Vorsatz, wobei es allerdings hilfreich gewesen wäre, wenn er seinen weißfeldrigen Läufer in der Eröffnung nicht gleich auf b7 selbst eingemauert hätte. Immerhin gelang es Peter die Partie in der Remisbreite zu halten und auf dem Weg nach Hause las ich dann, dass er sogar gewonnen hatte. Das Endergebnis von 6,5 zu 1,5 war damit besiegelt. Ebenfalls auf dem Weg nach Hause las ich dann, dass HSK 19 gegen Wilhelmsburg 2 mit 3,5 zu 4,5 verloren hatte. Das ist insofern von Bedeutung, als dass Wedel 2 den Aufstieg in die Bezirksliga nicht mehr mit normalen Mitteln vermeiden kann. Als aktueller Tabellenführer trennen uns fünf Mannschaftspunkte vom 3. Platz, so dass wir, bei noch zwei ausstehenden Runden, mindestens zweiter der Staffel werden. "

19.04.2017: Übersicht der Wedel 1-Spiele

Bob hat einen Bericht über die bisherigen Spiele der 1. Mannschaft erstellt

"Beim ersten Spiel gegen Wilhelmsburg hatten wir bei der Ankunft mit einer Bombenentschärfung zu tun. Obwohl Norbert und Uli gut gespielt haben, leider aber am Ende ohne Punkte wegzutragen, kamen wir mit keinem Bombenergebnis nach Hause: verloren 5,5-2,5. Jan und Shah (Ersatz) haben gewonnen, Thorger Remis.

In der zweiten Runde hatten wir die sympathische Mannschaft von Union Eimsbüttel 3 zu Gast. Uli musste wegen Krankheit kurzfristig absagen; Werner ist ebenso kurzfristig eingesprungen. Norbert und Shah (wieder Ersatz) haben gewonnen; Victor und ich haben Remis gespielt, der Rest wurde von der Sympathiewelle weggespült und wir haben 5-3 verloren.

Gegen Stadtliga-Absteiger Pinneberg hatte ich vor dem Spiel keine großen Hoffnungen. Typisch für den Verlauf war das Spiel Hawranke-Lamzin am Brett 1 - viele Finessen und Kleinigkeiten am Brett und das Ergebnis durch konzentrierten Siegeswille bestimmt. So lief es bei allen anderen und wir haben knapp mit 5-3 verloren. Höhepunkt des Abends war Uli's schöner, kurzer Sieg (18 Züge glaube ich) mit fast 300 DWZ Punkten im Unterzahl! Ralf (Ersatz) durfte wieder einen Punkt aus Pinneberg mitbringen. So, nach 3 Runden standen wir mit "Null Points" da und "le jury monegasque" war getrübt. Wolfgang Retzlaff (MF Pinneberg) hat uns alles Gute für die verbleibende Saison gewünscht.

In Runde 4 haben wir gegen die ersatzgeschwächte Mannschaft von Diagonale 2 gespielt und 7-1 gewonnen. Endlich glücklich! Ich war der nette, der verlor. Alexander durfte den Ersatzpunkt diesmal einsammeln.

Gegen SW Harburg hatten wir den erwarteten harten Kampf. Victor hat wie versprochen den vollen Punkt realisiert, Norbert überraschend verloren. Thorger hat gewonnen; Uli, Jan und Wolfgang haben Remis gespielt. Ich habe eine voll gewonnene Stellung versemmelt (Beim Bäcker gehört: Hansesemmel ist als Begriff unmöglich!) aber hatte keine Sorgen, weil Shah wieder unser Ersatzmann war und kurz davor stand, den Gewinn zu realisieren. Hat er auch: 4,5-3,5. Shah in seinem dritten und letzten Auftritt hat 100% voll gemacht.

In der bislang letzten Runde (Runde 6) hatten wir mit dem Schlusslicht HSK 12 zu tun. Die obere Hälfte der Gastmannschaft konnte nicht mitspielen und nach relativ kurzer Zeit stand es an den ersten Brettern mit Recht 3-1 für uns. Leider an den Brettern 5-8 waren wir alle am kämpfen. Meine Gegnerin (DWZ 1373, aber befreit aufspielend) setzte mich kontinuierlich unter Druck und hatte im Mittelspiel immer erfolgsversprechende Variationen gefunden. Bei Jan, Wolfgang und Alexander (diesmal wieder Ersatz) konnte ich keine deutlichen Vorteile erkennen. Nach einer gefühlten Ewigkeit hat Wolfgang gewonnen, aber Alexander musste aufgeben. Die letzten Indianer waren Jan und ich. Inzwischen hatte Jan ein Turmendspiel mit einem Minusbauern gegen Holger Winterstein. Vor zwei Jahren gegen demselben Gegner ging ich im Endspiel unter. Ho-Ha, woher kriegen wir den halben Punkt? Meine Stellung war schwierig, aber ich glaubte an Remis und spielte weiter ohne meine Stellung signifikant zu verbessern. Für uns glücklicherweise hat meine Gegnerin beim Erreichen der Zeitkontrolle nur 38 Züge gespielt und hat deswegen unverdient verloren. Nachdem der Mannschaftssieg erreicht wurde, gab Jan sofort auf. 5-3 für uns und das mit viel Glück!!

Da in unserer Bezirksliga nur neun Mannschaften vertreten sind, haben wir nur noch 2 Spiele: St Pauli VII Ende April und Blankenese 3 Mitte Juni. Nichtdestotrotz suchen wir immer spielfreudige Ersatzleute!! "

13.04.2017: Knapper Sieg !

 Im Auswärtsspiel gegen Lurup 1 gab es nur einen knappen Sieg:Ralf übermittelt sofort wieder seinen obligatorischer Bericht:   "Das war knapp,…   ...aber knapp gewonnen ist auch gewonnen. Gegen die in Bestbesetzung angetretenen Luruper gelang Wedel 2 der sechste Erfolg. Mit 4,5-3,5 konnte Lurup mit den denkbar knappsten Ergebnis besiegt werden. Zum Spielverlauf kann ich leider wenig sagen, da ich früh die Mitfahrgelegenheit bei Bernd in Anspruch nehmen wollte. Bernd hatte mit einer hübschen Springergabel die Dame seines Gegners und damit auch die Partie gewonnen, während ich selbst ein kraftloses Remis eingespielt hatte. Bevor ich ging, hatte Karlheinz seinen Mehrturm in einen vollen Punkt umgewandelt und Werner gegen die Luruper Nachwuchshoffnung verloren. Am nächsten Morgen las ich dann, dass Michael verloren hatte, Alexander über ein Remis nicht hinausgekommen war, Peter ebenfalls Remis gespielt hatte und Shah mit einem Sieg an Brett 1 seine Erfolgsserie, nach einer kurzen Unterbrechung in der 5. Runde, fortsetzen konnte (Großartig!). Ein Bericht aus Luruper Sicht findet sich übrigens hier: Lurup gegen Wedel 2   Wir liegen nun mit 3 Mannschaftspunkten Vorsprung auf Platz 1 der Kreisliga B, da SW Harburg II und HSK XIX sich unentschieden trennten. Kreisliga B, 6. Runde Unser Vorsprung sieht allerdings komfortabler aus, als er ist. In den noch ausstehenden drei Runden müssen wir noch gegen die starken Mannschaften von SW Harburg II, Eidelstedt II und St. Pauli IX antreten. Wir haben also noch ein hartes Restprogramm und so trifft es sich gut, dass Patrick wieder an Bord sein wird. An dieser Stelle mal ein herzlicher Dank an Michael, dass er Patrick in den letzten drei Runden so erfolgreich als Mannschaftsführer vertreten hat."

30.03.2017: 5. Spiel, 5. Sieg !

Hier ist wieder der ausführliche Bericht von Ralf: "Manche Dinge scheinen sich nie zu ändern. Wenn beispielsweise Wedel auf Diagonale Harburg trifft, spielt Ralf gegen Gerd … und sie spielen immer remis. Okay, das ist eine sehr oberflächliche Betrachtung und unzulässige Verallgemeinerung. Schaut man etwas tiefer, lässt sich denn auch erkennen, dass sich eben doch etwas ändert. So musste z.B. Shah seine erste Niederlage in dieser Saison einstecken. Aber, hey, 7 aus 8 ist immer noch eine exzellente Leistung. Nicht geändert hat sich Gott sei Dank, dass Wedel II auch in der 5.-ten Runde der Kreisliga B beide Mannschaftspunkte einsacken konnte. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, legte Bernd mit einem Sieg vor und auch Peter, Karlheinz und Alexander gelang es den vollen Punkt einzufahren. Diesmal verzichtete Alexander übrigens darauf erstmal eine Figur einzustellen, um dann doch noch zu gewinnen. Es ändert sich also wirklich was ;-)  Michael, der als Ersatzmannschaftsführer für Patrick eingesprungen war, steuerte einen halben Punkt bei. Werner und Ralf brachten sich um die Früchte ihrer Arbeit. Ralf indem er 28. Dd3? statt 28 De4 spielte; wonach sich die gegnerische Dame vom Brett hätte verabschieden müssen und Werner indem er eine Figur einstellte. Seine erkleckliche Anzahl an Mehrbauern, die zudem sehr weit vorgerückt waren, sicherten jedoch das Remis. Nun ja, schade um die zwei halben Punkte. Allerdings bekamen wir insofern Ausgleich, als das Andreas gegen Karlheinz einfach seine Dame einstellte. So gleich sich dann halt doch mehr oder weniger alles aus. Da SW Harburg II gegen St. Pauli IX knapp mit 4,5-3,5 gewann, stehen wir auch nach der 5.-ten Runde auf Platz 2 der Tabelle. Allerdings sind wir bis auf einen halben Brettpunkt an den aktuellen Spitzenreiter herangerückt. Es sind noch vier Runden zu spielen, so dass in der Liga noch vieles offen ist. HSK XIX ist dem Spitzenduo SW Harburg II und Wedel II auf den Fersen und auch Eidelstedt II dürfte noch berechtigte Ambitionen haben. Wedel II macht sich am 11.04. auf die Reise noch Lurup und bereits am 06.04. treffen SW Harburg II und HSK XIX im Spitzenduell aufeinander."

24.02.2017: Wilhelmsburg 2 - Wedel 2

Wieder der Bericht von Ralf:   "In der vierten Runde der Kreisliga B setzte Wedel 2 eine Tradition fort und beendete eine andere. Zu Ende ging die Tradition mit 5-3 zu gewinnen, da wir gegen Wilhelmsburg 2 mit 5,5-2,5 gewannen. Unseren DWZ-Vorteil von 67 Punkten kompensierten wir unfreiwillig, indem wir nur zu siebt antraten. Die „Tradition“ auswärts mit sieben Recken anzutreten, setzte sich aus krankheitsbedingten Gründen leider fort. Wie dem auch sei, mit Michael als Ersatzmannschaftführer und Werner als Edelreservist, gab es keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Die Eröffnungsphase ging dann aus meiner Sicht auch an uns. An allen Brettern hatten wir zumindest Ausgleich und die Stellungen von Werner, Michael und Bernd sahen recht vielversprechend aus. Es war denn auch Werner vorbehalten unseren ersten vollen Brettpunkt einzufahren. Er nutzte einen suboptimalen Fesselungsversuch seines Gegners taktisch schön aus und fuhr den Punkt dann sauber nach Hause. Dann passierte, zumindest für Kreisliga Verhältnisse, erstmal lange nichts. Es wurde manövriert, Figuren eingestellt und zurück gepatzt, Bauern gewonnen und wieder verloren…na ja, wie das halt so läuft. Karlheinz hatte nach dem Mittelspiel zwei Bauern mehr, verlor dann erstmal einen wieder (war vielleicht zwangsläufig so) und wickelte das Endspiel im Einvernehmen mit seinem Gegner zum Remis ab. Michael hatte eine tolle Position (Raumvorteil, etc.) konnte aber die recht feste Stellung seines Gegners nicht durchbrechen. Auch hier einigte man sich auf Remis. Bernd hatte ich eigentlich auch eher vorn gesehen, aber es erging ihm wohl wie Michael. Remis. Beim Zwischenstand von 2,5-2,5 hing also alles von den Ergebnissen an den ersten drei Brettern ab. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings schon deutlich, dass Ralf wohl gewinnen würde. Im Morra-Gambit ergab sich nach der Eröffnung eine ausgeglichene Stellung. Weiß hatte volle Kompensation für den Minusbauern, aber eben auch nicht mehr. Ein missglücktes Springer(ver)opfer führte zu einer Verluststellung für Weiß. Ralf ließ vielleicht an der einen oder anderen Stelle bessere Möglichkeiten aus, führte den Sieg aber sicher nach Hause. Ganz wild ging es an Brett drei her. Alexander versemmelte eine Figur, landete in einem verlorenen Endspiel, spielte aber weiter und irgendwann stellte sein Gegner einen Turm ein. Ein unverhoffter Sieg für uns. Shah konnte seine 100%-Quote halten und gewann, nach einem Fehler seines Gegners. Ich dachte eigentlich, dass Shah zwischenzeitlich schlechter stand und sich seine Dame verlaufen hätte. Nach der Partie meinte Shah aber, dass er alles im Griff gehabt hätte. In die Frühjahrspause gehen wir als Tabellenzweiter oder –erster (je nachdem wie SW Harburg 2 gegen Pinneberg 3 spielt). Acht Mannschaftspunkte aus vier Begegnungen. Besser geht es nicht."

 
15.02.2017: Wedel II: Drittes Spiel, drittes 5 – 3

Ralf berichtet vom Heimspieel gegen HSK XIX: "Ohne Martin, dafür aber erstmals in dieser Saison mit Peter und Alexander (warum liegt mir jetzt bloß ein Kalauer auf der Zunge?) gelang uns gegen die leicht favorisierte Mannschaft von HSK XIX ein weiterer 5 – 3 Erfolg. Meiner Wahrnehmung nach, war es ein sehr nervöses und ungewöhnliches Match, mit Fehlern hüben wie drüben. Ungewöhnlich war schon, dass ausgerechnet die ersten beiden Bretter am schnellsten entschieden wurden. Shah gewann schnell (wie habe ich leider nicht gesehen). Ralf landete nach ungewöhnlicher Eröffnung (verzögertes Jänisch-Gambit, oder so ähnlich) in einem leicht schlechterem Endspiel, in dem er es zielsicher schaffte seine Figuren freiwillig auf die schlechtesten Felder zu stellen. Ein grober Patzer kostete dann noch den h-Bauern und angesichts der (wahrscheinlichen) Invasion der gegnerischen Türme gab er sofort auf. Bernd bracht uns dann in Führung, in dem er unabsichtlich seinen g-Bauern „opferte“ (wegpatzte), um dann über die b-Linie einen tödlichen Angriff zu inszenieren. Patrick erhöhte auf 3-1. Mit einer kleinen Kombination gewann er einen Bauern und brachte sein vorteilhaftes Endspiel technisch sehr sauber nach Hause. Peter hatte vor geraumer Zeit Remis angeboten und irgendwann sah auch sein Gegner keinen guten Grund mehr weiterzuspielen. Auch Karlheinz remisierte, so dass immerhin schon mal ein Mannschaftpunkt gesichert war. Richtig zur Sache ging es an den Brettern von Michael und Alexander. Michael hatte sich eine vorteilhafte Stellung erarbeitet, fand dann aber nicht die richtige Fortsetzung (Lg4 statt Dc7 ist nach wie vor mein Verbesserungsvorschlag) und ging durch ein Fesselungsmotiv einer Figur verlustig. Diese Partie war schon ziemlich nervös. Richtig nervös war die Partie von Alexander. Im Mittelspiel übersah er eine Kombination und verlor kompensationslos seinen Springer. Glücklicherweise, aus unserer Sicht, patzte (sorry für den harten Ausdruck, ist nicht böse gemeint!) sein Gegner die Figur umgehend zurück. Statt sich nun hinreichend erschrocken auf Remis zu einigen oder einfach mal ein Dauerschach zu geben, spielten beide Kombattanten tapfer weiter. Als beide eine Stellung mit a und b-Bauern sowie je einem Turm und einem König auf dem Brett hatten ging ich nach Hause, in dem sicheren Gefühl das diese Partie remis enden würde. Warum und wie Alexander letztlich sogar noch gewann (Zeitnot kann es eigentlich nicht gewesen sein), entzieht sich meiner Kenntnis. Schah und Patrick holten jetzt 3 aus 3 (100%) und Bernd und Michael stehen mit 2 aus 3 ebenfalls sehr gut da. Schaun mer mal, wie die Saison weitergeht.

 
03.02.2017: Bericht über Wedel 2

Ralf berichtet über die beiden letzten Mannschaftskämpfe der 2. Mannschaft:"

Wedel II ist gut in die HMM 2017 (Kreisliga B) gestartet. Nach zwei Runden liegen wir mit 4 Mannschaft- und 10 Brettpunkten auf dem dritten Platz, also just da, wo wir nominell hingehören. Durch den Ausfall von Peter und Alexander in den ersten beiden Runden, war unser DWZ-Vorsprung sowohl gegen Königsspringer 7 (+40), als auch gegen Pinneberg 3 (+30) einigermaßen übersichtlich und so entwickelten sich denn auch zwei hart umkämpfte Begegnungen, die wir mit etwas Glück und viel Können (*hüstel*) beide mit 5:3 für uns entscheiden konnten.   Bemerkenswert erscheint mir, dass wir den Gewinn gegen Pinneberg 3 mit nur sieben Mann einfuhren, da Martin kurzfristig leider absagen musste und wir an Brett sieben deshalb ein Phantom einsetzten. Es entwickelte sich ein lebhafter Mannschaftskampf, in dem früh klar war, dass Patrick die deutlich zweitbeste Eröffnungsbehandlung seines Gegners würde ausnutzen können, um so das „Minus“ an Brett 7 auszugleichen. Ein kurzer Blick auf das Brett von Bernd sagte mir, dass die Stellung hier ausgeglichen ist. Also ging ich kurz vor die Tür und als ich wieder reinkam, hatte er gewonnen. Das klingt zwar nicht unbedingt logisch, aber wer Schach kennt, kann sich vorstellen, dass a) Kiebitze nie irgendetwas richtig einschätzen bzw. b) Fehler schlicht passieren. Mein Gegner an Brett 3, Dietrich Grothkopp, fasste unsere Partie sehr passend zusammen, in dem er nach der Partie meinte, dass sein Puls zu keiner Zeit hochging. Gleiches galt für meinen Puls und selbst der Puls meines Schachprogramms, mit dem ich die Partie kurz analysierte, regte sich nicht. Ergebnis der Partie: ein auch in dieser Höhe leistungsgerechtes Unentschieden. An den anderen Brettern war aber einiges los. Günter stand an Brett 8 eher besser, aber zum Gewinn reichte es dann letztlich doch nicht. Remis. Shah spielte ganz heißen Schei… und somit die wohl interessanteste Partie des Abends. Die Anzahl der Pfifferlinge, die ich auf ihn setzt, nahm von Zug zu Zug ab, aber letztlich behielt er die Übersicht und konnte einen Mehrbauern verwerten. Cool gespielt. Michael an Brett 5 hatte lange, lange eine ungefähr ausgeglichene Stellung auf dem Brett, in der vielleicht eher sein Gegner etwas besser stand. Dieser hatte allerdings mit einer frechen gegnerischen Dame auf der 7 und 8 Reihe zu kämpfen. Ein Unachtsamkeit genügte und Michael fand ein nettes zweizügiges Matt. Yeah! Karlheinz quälte sich lange mit einer Qualität weniger für die schlechtere Stellung, konnte das Unheil aber nicht mehr aufhalten.   Fassen wir die ersten beiden Runden zusammen, so haben Schah, Patrick und Michael alles richtig gemacht (2/2) und Günter fast alles (1,5/2). Super! The rest of the pack, liegt nicht unbedingt im „grünen“ Bereich, aber auch nicht im „roten“. Am 14.2. geht es gegen den aktuellen Tabellenführer HSK 19, die auch noch die DWZ-stärkste Mannschaft der Liga stellen. Es wäre insofern durchaus hilfreich, wenn wir in Bestbesetzung antreten würden.

29.12.2016: Neujahrstreffen am 10.1.2017!

Das Jahr 2017 geht gleich richtig los: Der Vorstand lädt ein zu einnem Neujahrstreffen mit Essen !Zum Neujahrstreffen Nach dem Essen gibt es ein Blitzturnier. Bitte zahlreich erscheinen !!

23.12.2016: Knapp, knapper, Victor

Bob berichtet vom Titelkampf um die Vereinsmeisterschaft 2016: "Am 20. Dezember hatten wir das Finale der VM 2016 zwischen Victor und Norbert. Zunächst 4 Schnellschach-Partien. In der ersten Partie hatte Victor Weiß und nach einer fahrlässigen Eröffnung von Norbert in der er früh eine Figur verloren hatte, kämpfte Norbert danach relativ aussichtslos und gab später auf. In der zweiten Partie fand Norbert wieder zu sich und gewann einen Bauern, dann einen zweiten und Victor gab auf, als das Haus einzustürzen drohte. Beim dritten Spiel kosteten die Gladiatoren die Zeit aus und hackten alles außer den Felder vom Brett ab. Als nichts mehr vorhanden war, haben sie sich auf Remis geeinigt. In einer komplizierten Stellung im vierten Spiel konnte weder der eine noch der andere die Position überblicken und sie haben sich für Zugwiederholung entschieden. 2-2 und hauchdünn wird hauchdünner. Es folgten zwei Blitzpartien. Norbert hatte Weiß in der ersten Partie und beide haben voll gekämpft und waren noch dabei als Norbert Zeitüberschreitung beging. Beim zweiten Spiel sah es lange so aus, als ob die Zuschauer die gewünschte Armageddon-Partie zu sehen bekommen würden, weil Victor in ziemlicher Zeitnot stand. Nach vielen Abtauschen im Zentrum im Bereich d4 d5 c4 c5 kam Victor's Dame plötzlich auf der Diagonale von b4 oder c5 (ich weiß es nicht mehr) und landete auf f8. Leider war Norbert's König auf h8 mit einem Bauern auf h7. Ergo Matt! Nach einem spannenden Match in dem beide Spieler ebenbürtig waren, hatte Victor am Ende die Nase vorn und wurde Vereinsmeister 2016. Herzlichen Glückwunsch!

PS: Ulrich hat nachgerechnet, dass Norbert noch eine Minute auf der Uhr hatte -- Victor 10 Sekunden!! "

02.12.2016: Thematurnier "Blackmar-Diemar" gespielt !

Bob berichtet auch vom zweiten Thematurnier: "Wir hatten 6 Teilnehmer: Norbert, Ulrich, Patrick, Thorger, Wolfgang und Bob. Schon wieder ging es quer durch den Garten um Wildwuchs aufzulesen. Patrick hat sich kämpferisch und taktisch ins Zeug gelegt und auch seine seine magere Ausbeute konnte seine gute Laune nicht verderben. Kreuztabelle unter "Thematurniere".

26.11.2016: Thematurnier "Preuβisch" gespielt !

Bob berichtet: "Wir hatten 6 Teilnehmer: Ralf, Norbert, Patrick, Thorger und Alexander (nach seinen Anstrengungen gegen Thorger !). Nach teils wilden Partien kam es zum Showdown in der letzten Runde Ulrich gegen Norbert. Ulrich hat gesiegt und war damit Gewinner. (siehe Thematurniere). Am 29.11.2016 spielen wir Blackmar-Diemer. Die Zeitkontrolle wird am Abend von den Teilnehmern definiert."

26.11.2016: Nochmals VM2016 !

Alle Informationen von Bob: Stand Reimann - Lamzin: 0,5 zu 0,5. Nächstes Spiel am 06.12. Im Kampf um Platz 3 stand es nach regulären Spielen 1 zu 1 zwischen Klinkow - Dittmann. Thorger hat sich im Schnellschach mit 2 - 0 durchgesetzt und ist somit VM2016 Dritter, Alexander Vierter.

15.11.2016: Thematurniere 2016 !

Auch in diesem Jahr startet Bob wieder spannende Thematurniere mit interessanten Eröffnungen ! Eine Übersicht zu den einzelnen Thematurnieren findet ihr im Flyer Thematurniere. Flyer Thematurniere Dort ist auch die Möglichkeit zur Anmeldung enthalten. Wir hoffen wieder auf zahlreiche Anmeldungen !

26.10.2016: Victor im Finale !

Bob berichtet: "In der zweiten Partie des Halbfinales Victor - Alexander endete das Spiel mit Remis, so dass Victor mit 1,5 zu 0,5 ins Finale zieht. Das Spiel war lange ausgeglichen (T, L, S und 5 bzw. 4 Bauern mit leichtem Vorteil für Alexander, aber Remischanchen für Victor). Victor hatte knapp die erste Zeitkontrolle erfolgreich erreicht und stand in der zweiten Kontrolle noch knapper vor dem Blättchenfall. Mit Eifer holzten beide gegenseitig die Figuren und die Bauern weg, bis Victor seinen Läufer für Alexander's letzten Bauern opferte und Remis erreichte.

VM2016: In der anderen Partie am Abend fand das letzte Gruppenspiel Michael - Ralf statt. In einer Trompowsky-Variante erwischte Michael einen rabenschwarzen Tag und hat mit seinem 3. Zug einen Läufer verloren. Etwa zwanzig Züge später kam noch eine Figur hinzu und er gab auf."

24.10.2016: Norbert gewinnt !

Neue Meldungen von Bob: "Norbert hat die erste Partie gegen Thorger gewonnen. Nach 20 Zügen waren die Zuschauer der Meinung, es waren mehr als 32 Figuren auf dem Brett und sie waren ziemlich dicht beieinander. Wie sollte man weiterkommen ? Nach einiger Zeit war es Norbert gelungen, seinen schwarzfeldrigen Läufer zu aktivieren und gegen die etwas passivere Stellung von Thorger zu sticheln.Thorger hat eine Qualität verloren und in Anbetracht eines kommenden Bauernsturms die Partie aufgegeben.

Am 25.10. findet die Partie Alexander - Victor und am 1.11. die Partie Thorger - Norbert statt."

12.10.2016: Beginn Halbfinale !

Bob berichtet: "In der ersten Partie des ersten Halbfinales hat sich Victor gegen Alexander durchgesetzt. Nach 70 Minuten hatten sie 20 Züge ausgeführt (was bei den Beiden fast Schnellschach ist). Victor hatte den Druck immer weiter erhöht, so dass Alexander einen Bauern abgeben musste. Kurz nach Erreichen der 40 Züge gab Alexander , nach Verlust eines Turmes , auf. Eine sehenswerte Partie von beiden Spielern. Nächste Woche geht es weiter. Dann findet auch die erste Partie zwischen Norbert und Thorger statt."

08.10.2016: Halbfinale stehen fest

1. Halbfinale: Norbert gegen Thorger und das 2. Halbfinale Victor gegen Alexander. Termine werden noch festgelegt. Die ausstehende Partei zwischen Scheinpflug und Toepfer kann die Paarungen der Halbfinales nicht mehr ändern.

29.09.2016: Drei Schwarzsiege !

Bei unserer Vereinsmeisterschaft gab es drei Spiele; jedes änderte mit Gewinn für Schwarz !. Bartels - Klinkow, Toepfer - Keane und Hotaki - Dittmann. Damit ergibt sich folgende Konstellation: In Gruppe sind Victor und Thorger Sieger; in Gruppe 2 ist Norbert Sieger der Gruppe. Auf dem zweiten Platz ist zur Zeit Patrick, aber es gibt noch Konkurrenz durch das Ergebnis der Partie Toepfer - Klinkow. Nächste Woche wissen wir mehr.

27.09.2016: Weitere VM-Ergebnisse

Klinkow - Scheinpflug 1 - 0, Schmeichel - Lamzin 0 - 1 und Dittmann - Kobras 1 - 0. Bob scickt folgenden Bericht: "Michael war wieder (wie gegen Norbert) mit einem Springer unterwegs. hat die Qualität gewonnen, aber in Zeitnot bei der zweiten Kontrolle hat er den Überblick verloren und Alexander gewonnen. Karlheinz hatte eine Figur für zwei Bauern geopfert, konnte aber sein Material nicht schnell genug organisieren und Thorger hat seine Stellung umgekrempelt und gewonnen. Bei Wolfgang und Victor war das Spiel knapp mehr als 20 Züge. Victor hat eine sehr agressive Variante gewählt und Wolfgang's König stand ganz nackt mittig auf der ersten Reihe. Victor hat ihn mit Dame und zwei Türmen bedroht und die weiβen Figuren standen als Zuschauer weit weg."

15.09.2016: Dicke Überraschung !

Bob berichtet vom Spieltag am 13.9.2016: "Ergebnisse Reimann - Scheinpflug 0 - 1 !, Toepfer - Bartels 0 - 1, Dittmann - Schmeichel 1 - 0. Bei Jan und Thorger haben die aktiveren Spieler gesiegt. Die Überraschung des Abends war, dass Norbert(mit einer Figur mehr) eine Attacke fast aus dem Nichts nicht abwehren konnte. Nach dem Spiel meinte Michael, dass er eigentlich aufgeben konnte, aber er wollte versuchen, was zu erschwindeln. Norbert hat die erste Mattdrohung mit seiner Dame pariert, aber gerade auf diesem Feld wäre sie nach 2 Zügen durch eine Springergabel verloren gegangen. Nach einem Zug gab Norbert auf und Michael's Taktik hat ihn mit einem vollen Punkt belohnt. Norbert bleibt aber Erster seiner Gruppe".

08.09.2016: Victor siegt !

Durch den Schwarzsieg gegen Shah hat Victor einen grossen Schritt in Richtug Gruppensieg gemacht.

31.08.2016: Neue VM2016-Ergebnisse !

Bob meldet von beiden Gruppen Ergebnisse: Kobras - Hotaki: 0 - 1, Kobras - Schmeichel: ½ - ½, Bartels - Reimann: 0 - 1, Klinkow - Reimann: 0 - 1 und Scheinpflug - Keane: 0 - 1. Spieler Granz und Jarke sind vom Turnier zurückgetreten; Eventuell gespielte Partien zählen nicht !

25.07.2016: Vereinsmeisterschaft 2016

Die Turnierleitung liegt wieder bei Bob. Er legt folgendes fest:"Die VM2016 wird in 2 Gruppen mit je 6 bzw. 7 Spielern als Rundenturnier durchgeführt. Nach Beendigung aller Spiele spielen die jeweiligen beiden Gruppenbesten über Kreuz, d.h. Erster Gruppe 1 gegen Zweiter Gruppe 2 und entsprechend Erster Gruppe 2 gegen Zweiter Gruppe 1. Die beiden Sieger bestreiten das Endspiel.

16.06.2016: Einladung Mitgliederversammlung 2016

  Hier ist die Einladung:Mitgliederversammlung 2016 Am 21.06. ist unsere diesjährige Mitgliederversammlung. Wegen des Fussballspiels Deutschland gegen Nord-Irland beginnt die Veranstaltung erst um 20.15.

16.06.2016: Endspiel verloren !

Ralf berichtet vom Endspiel gegen Blankenese II: "In einem harten, aber sehr fairen, Mannschaftkampf, zog Wedel gestern gegen Blankenese II den Kürzeren. Blankenese II begleitet damit völlig verdient Blankenese I in die Stadtliga. Wir gratulieren, aber ihr werdet uns fehlen ;-) Vielleicht noch ein paar Worte zum Spielgeschehen. Patrick kassierte eine Niederlage, nachdem er einerseits eine interessante Kombination sah, aber andererseits übersah, dass diese aufgrund eines hängenden Turms auf h1 eher nicht ging. Thorger schoss den Anschlusstreffer und hievte sich damit wahrscheinlich über die "DWZ-Grenze" von 1800. Jürgen lehnte ein Remisangebot seines Gegners in ausgeglichener, aber nicht ausgekämpfter, Stellung ab. Sein Kampfgeist wurde aber insofern nicht belohnt, als das die Stellung trotz intensiver Bemühungen ausgeglichen blieb. Ergo, Remis. Wolfgang hatte einen seiner zweitbesten Tage und stand bereits nach der Eröffnung verdächtig. Die Verdachtsmomente verdichteten sich im Laufe des Spiels und irgendwann musste er die Waffen strecken. Ganz heiß ging es an Brett 2 zu. Der unbedachte Kiebitz sah hier auf den ersten Blick eigentlich nur hängende Figuren, Gabeldrohungen und Fesselungen. Nach harten Kampf konnte Norbert den ganzen Punkt für sich verbuchen. Viktor steuerte an Brett 1 noch ein Remis bei; ebenso wie Uli, der nach eigener Aussage, ein Remisangebot geschenkt bekam. In der letzten noch laufenden Partie des Abends musste Jan letztlich die Waffen strecken, da ihm irgendwo eine Figur abhandengekommen war. Zwar versuchte er noch lange im Trüben zu fischen, aber das Wasser war zu klar, als das sich sein Gegner noch verirrte. Wedel bleibt damit in der Bezirksliga und wird nächste Jahr sicher wieder angreifen. Man darf gespannt sein, wer aus der Stadtliga ab- bzw. aus der Kreisliga aufsteigt. Gut möglich, dass man in der nächsten Saison auf viele alte Bekannte trifft; z.B. Diagonale Harburg II, evtl. auch Lurup oder Blankenese III. Wedel II spielte zwar nicht, ist aber durch den Sieg von SH Harburg bei Sasel II und die "nur" 3-5 Niederlage von HSK XIII gegen St. Pauli V leider abgestiegen. Immerhin haben wir uns besser verkauft, als ich vor Saisonbeginn dachte. Mit den erreichten 6 Mannschaftspunkten hält man auch schon mal die Klasse; heuer leider nicht. Die Brettpunkte entschieden gegen uns."

09.06.2016: 1. Endspiel gewonnen !

Ralf berichtet vom unerwarteten Sieg der 2. Mannschaft: "Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu Letzt. So kämpften wir, wie in meinem vorangegangenen Kurzbericht angekündigt, um den eventuell noch möglichen Klassenerhalt. Belohnt wurden wir mit einem überraschenden, aber nicht unverdienten, Sieg gegen HSK XIV. Es begann mit einem versöhnlichen Saisonende für Ralf, der seinen ersten und einzigen ganzen Punkt einfahren konnte. Peter legte mit einem Remis nach und „our one and only“ Martin bracht uns mit 2,5 zu 0,5 in Führung. Es lief also schon mal sehr gut an und insofern waren die folgenden Remis von Bernd, Karlheinz und Michael sicherlich auch in Ordnung. Ob es sogar noch für den erhofften Mannschaftssieg langen würde, wurde an den Brettern von Patrick und Alexander entschieden. In einer meiner Einschätzung nach sehr komplexen Stellung überwand Patrick die gegnerischen Barrieren und stellte den Mannschaftssieg sicher, während Alexander sein Endspiel mit Minusbauern nicht halten konnte. Mit dem 5:3 Erfolg haben wir getan, was wir für den Klassenerhalt tun mussten. Nun kommt alles auf die Ergebnisse der anderen Mannschaften an, die am 14.06. spielen werden. Auch wenn HSK XIII gegen die starke Mannschaft von St. Pauli V spielt, darf davon ausgegangen werden, dass sie die notwendigen 1,5 Brettpunkte holen und somit nicht absteigen werden. Von zentraler Bedeutung für uns ist die Begegnung zwischen Sasel II und SW Harburg. Optimales Ergebnis für uns wäre ein unentschieden, da dann beide Mannschaften nicht mehr an uns vorbei kämen. Auch ein Sieg für Sasel mit höchstens 7:1 wäre noch gut für uns. Wenn SW Harburg gewinnt, ist allerdings für uns Zappenduster. Wie dem auch sei, wir haben uns als nominell schlechteste Mannschaft der Bezirksliga C gut verkauft. Zwei Siege (okay, der eine gegen Wilhelmsburg kam nur zu Stande, weil WBG mit zwei Schächern weniger antrat) und zwei Unentschieden sind aller ehren Wert. Nur gegen die direkten Abstiegskonkurrenten (Sasel II und SW Harburg) haben wir dummerweise verloren und insofern stehen wir auch zu Recht da, wo wir eben gerade stehen. Ein Blick auf die Einzelergebnisse zeigt, dass Martin mit 7 aus 9 und einem DWZ-Zugewinn von ca. 99 Punkten eine überragende Saison gespielt hat. Auch Karlheinz legt mit 4,5 aus 9 satte 53 DWZ-Punkte zu. Alle anderen spielten im Rahmen der Erwartungen und keiner, wirklich keiner enttäuschte. ( Link zu den Einzelergebnissen ) Toll ist auch der Zusammenhalt der Mannschaft, der sich u.a. daran ablesen lässt, dass wir nur 5 Mal auf Ergänzungsspieler zurückgreifen mussten und kein einziger Brettpunkt kampflos abgegeben wurde, was nicht nur den Kassenwart freut. "

28.05.2016: Und nun sind es zwei Endspiele !

Gestern gewann Wedel 1 mit 6 : 2 bei SKJE 4. Blankenese 2, der direkte Konkurent um den Aufstieg hatte Tage zuvor ebenfalls mit 6 : 2 gewonnen. Am 14.6. lautet damit das Endspiel "Wedel 1 gegen Blankenese 2", wobei die Blankeneser einen halben Brettpunkt mehr haben und damit nur ein Unentschieden benötigen.


Ralf berichtet vom Spiel der 2. Mannschaft:  "Anfanggewinn is Kattengewinn...", pflegte meine Mutter beim Kartenspielen immer zu sagen. Das an diesem Spruch etwas dran ist, zeigten wir bei unserer Niederlage gegen UNE IV. Recht früh gingen wir durch Treffer von Karlheinz und Shah mit 2:0 in Führung. Alexander und Patrick konnten im weiteren Verlauf der Begegnung noch jeweils einen halben Punkt beisteuern, der Rest der Truppe aber leider nicht. Ralf und Peter sahen erwartungsgemäß an den ersten beiden Brettern überhaupt kein Land und auch unser Top-Scorer Martin musste leider eine Niederlage einstecken. Nur bei Michael war mehr drin (zumindest ein halber Punkt), aber leider veropferte er sich und statt des erhofften Matts zum 4:4, gab es eine Figur weniger und kurze Zeit später eine Null. Wie bereits berichtet, ist nun in der letzten Runde gegen HSK 14 ein Sieg Pflicht, um die Klasse evtl. noch zu halten. Grund zu Optimismus gibt es allerdings nicht. HSK 14 spielt bislang eine gute Saison und steht als nominelle Nummer 6 der Klasse aktuell auf dem dritten Tabellenplatz. Andererseits; wer hätte schon damit gerechnet, dass wir gegen Barmbek III und HSK 13 einen Mannschaftspunkt entführen? Ich denke, wir werden kämpfen, um den Klassenerhalt vielleicht doch noch zu schaffen.

17.05.2016:Es ist knapp !

Blankenese hat sein Äuswärtsspiel gegen KSP 4 verloren. Damit haben Blankenese 2 und Wedel 1 beide 12 Mannschaftspunkte, Blankenese 2 hat einen halben Brettpnkt mehr. Das wird spannend, wenn in der letzten Runde beide Mannschaften in Wedel aufeinander treffen. Ein Endspiel, vorausgesetzt, beide Mannschaften gewinnen in der Runde 8.

11.05.2016: Licht und Schatten

Bob berichtet vom Heimspiel der 1. Mannschaft: „Am 3.5. war HSK 11, eine "Altherren-Mannschaft" (pace Dr. Schulz-Mirbach!), die lange Jahre miteinander und füreinander gespielt hat -- eine Art HSK-Institution, bei uns zu Gast. Juergen war im Urlaub und Shah hat bei uns wieder ausgeholfen. Kurioserweise, das einzige Mal in dieser Saison wo wir in "Bestbesetzung" auftraten, ist das einzige Spiel das wir verloren haben! Kurz nach 19:00 gingen wir ans Werk. Ich entfernte mein Auto vom Behindertenparkplatz und suchte relativ erfolglos nach einem Parkplatz. Für 2 Gäste war die Suche noch erfolgloser und sie trafen noch später als ich ein. Kurz vor 20:30 hatte Shah seine Partie mit Erfolg beendet. Dann sprach mich Kurt Kahrsch, der MF von HSK und Gegner von Shah an, dass er ein ungutes Gefühl hatte, da nach seiner Einschätzung sah es wie 7-1 für uns aus! Ich ging dann um, aber mehr als zwei vorteilhaften Stellungen könnte ich nicht sehen. Die anderen schienen mir unklar bis chaotisch. Victor war als Zweiter bei uns fertig. Er remisierte, weil die Stellung nicht mehr hergab. In der nächsten Zeit war ich in meiner eigenen Partie versunken, da ich einen Läufer für 2 Bauern gewonnen hatte und plötzlich die Gefahr einer gegnerischen (Neu)-Dame sah. Langsam stabilisierte sich die Stellung und beim Stand K+L+2B v K+4B und bei erreichter Zeitkontrolle gab mein Gegner auf. Ich drehte um und sah Thorger in Jacke und mit umgehängtem Rücksack -- Ja, ich habe doch gewonnen, wollte gleich sagen. Dann, auf der anderen Seite, der Gegner von Jan streckte die Hand und verschwand. Jan war ziemlich perplex, noch nicht sicher, ob die Stellung glatt gewonnen war. Kurzes Nachhaken beim Gegner -- Ja, aufgegeben. Juhu! Innerhalb von 5 Minuten drei Punkte und der Mannschaftssieg! Und noch nicht 22:00! Uli, Norbert und Wolfgang spielten noch -- entspannt wie immer. Uli sah ein, dass sein Endspiel gegen Hanns Schulz-Mirbach mit 2 Bauern weniger aussichtslos war, und gab in Kurze auf. Norbert, nicht zimperlich, zauberte einfach Matt. Wolfgang, in der schönsten Aktion des Abends, hatte mit einem tollen Läuferzug ein Mattnetz aus T,L und S gesponnen. Sein Gegner, Udo Figger, anstatt aufzugeben hat nur gelächelt, einen x-beliebigen Zug gemacht und Wolfgang den Mattzug erlaubt. So, Kurt Kahrsch sollte Recht behalten. Wir sind Erster der Staffel (Brettpunkte) mindestens bis zum 13.5., bis Blankenese 2 die 7. Runde spielt.“

Ralf schickt folgenden Bericht vom Heimspiels von Wedel 2 gegen SW Harburg 1: „Abstiegskrampf !   Vor der Begegnung erwartet ich einen harten Kampf zweier Abstiegskandidaten. Stattdessen entwickelte sich das Duell aus Wedeler Sicht zu einem Abstiegskrampf. Es ging schon damit los, dass Bernd einen schlechten Tag hatte, der sich nahtlos auf dem Brett fortsetzte, indem er mal eben eine Figur in der Eröffnung einstellte. Von den anderen Partien habe ich außer den Ergebnissen nichts mitbekommen, da ich zu sehr darauf bedacht sein musste, nicht bereits im 16. Zug (oder so) Matt gesetzt zu werden. Uli und Wolfgang (alias Waldorf und Statler;-) lästerten über die von mir gespielte Eröffnung, dass man das Morra-Gambit gefälligst anzunehmen habe. Wie dem auch sei, mein Gegner hatte sicherlich einen netten Abend. Immerhin war meine Partie als letzte um ca. 23:00 Uhr beendet. Vorher ergaben sich noch Peter, Alexander, Karlheinz und Michael in ihr Schicksal und verloren. Positiv hervorzuheben ist, dass Paddy immerhin ein Remis erreichte. Noch positiver hervorzuheben ist sicherlich der Sieg von Martin gegen eine nominell deutlich stärkeren Gegner. Gegen das "Doppelmatt", wie Martin sich ausdrückte, gab es nichts mehr zu erfinden. Mit nunmehr 6 aus 7 und einem satten (virtuellen) DWZ-Zuwachs von 97 Punkten, performt Martin bislang überragend. Herzlichen Glückwunsch! Die hohe Niederlage von 1,5 zu 6,5 gegen Harburg ist ein herber Rückschlag für unser Saisonziel, die Klasse zu halten. Noch sind allerdings zwei Runden zu spielen, so dass nichts verloren ist. Es gilt: "Mund abwischen, weitermachen!" (Oliver Kahn).“

21.04.2016: Wedel 2 holt weiteren halben Punkt.

Im Auswärtsspiel gegen Barmbek 3 gelang der 2. Mannschaft ein (überraschendes) Remis. Wie als Ersatzspieler in Wedel 1 gelang Shah Hotaki auch hier ein Sieg ! Klassenerhalt rückt näher.

18.04.2016: Wedel 1 siegt auswärts !

Bob berichtet vom Spiel der 1. Mannschaft in Harburg: " Am 14.4 waren wir Gäste bei SW Harburg 2. Fast 2 Stunden lang passierte ergebnismäßig Nichts an den Brettern. Dann um 20:45 war Wolfgang wiederum unser Erste und weitere Ergebnisse kamen in 5-Minuten Takt. Wolfgang hatte nach 21 Zügen seinen Gegner platt gemacht. Da ich neben ihm saß, könnte ich früh sehen, dass das Ergebnis sehr wahrscheinlich für uns zählen würde. Ich, zum zweiten Mal in dieser Saison mit den weissen Steinen, wüsste nicht richtig was ich machen sollte und nach einer verkorksten Eröffnung willigte ich nach 14 Zügen in eine Zugwiederholung ein. Meine DWZ-Vorsprung von fast 250 Punkten war wie Null. Hut ab vor der Leistung meines Gegners! Victor's Kommentar war: Bob, wie können wir jetzt 8-0 gewinnen? Juergen half mir gleich in dem er auch remisierte. Mehr war am Ende nicht drin -- seine Vorteile flossen alle weg und in der Situation hat man auch Angst die Partie vollkommen zu ruinieren. Dann hatten wir zwei bessere Nachrichten: Norbert und Uli haben ihre Spiele gewonnen. Aus meiner Warte waren die Partien energisch gespielt und die Siege nie gefährdet. So, um 21:10 stand es 4-1 für Wedel und es spielten noch Victor und unsere beiden Ersatzmänner, Michael und Shah, die für Thorger und Jan eingesprungen waren. Ich hatte keine großen Sorgen um den Mannschaftssieg, da Victor haushoch auf Gewinn stand, aber die letzten beiden Bretter entwickelten sich zu interessanten Kämpfen. Das Spiel von Victor erreichte eine Stellung in der sein Gegner die Drohung sehen aber keinen befreienden Zug spielen könnte. Die schwarzen Figuren standen unharmonisch, ohne die Attacke von Victor etwas entgegenzusetzen. Victor hatte dann eine Figur gewonnen, hatte einen Freibauern am Rande, der schwer zu stoppen war und nach wenigen Zügen gab sein Gegner auf. Michael hatte geopfert, zwei Turme für eine Dame, um die Mobilität der Dame gegen die Stellung der Turme auszunutzen. Nach einer Weile hatte er ein "sneaky move" gespielt: Dame zurück von a4 auf c2 gibt Schach auf der C-Linie und gleichzeitig hat einen ungedeckten Turm auf h7 im Visier. Somit war es 6-1. Aber nix mit Remis und ab nach Hause. Shah spielte noch eine Stunde und hatte in des Gegners Zeitnot immer versucht, ihm das Leben schwer zu machen, in dem keine automatischen Antwortzüge zur Verfügung standen. Jeder Zug musste durchgerechnet werden. Für seinen älteren Gegner war das etwas zu mühselig und er hatte weiter gerechnet ohne die Stellung kaputt zu machen aber ohne die Uhr zu beobachten. Sein Blättchen fiel an seinem 38. Zug. Wir haben dann 7-1 gewonnen, mit 100% für unsere Ersatzspieler. Danke nochmals für den tollen Einsatz. Wir sind noch meilenweit hinter Blankenese, aber wir haben zumindest die Brettpunkt-Differenz etwas verkürzt.

30.03.2016: Wedel 1 siegt und Wedel 2 spielt Remis.

Bob berichtet vom Heimspiel gegen St. Pauli 6:" Gegen St Pauli 6 waren wir ohne Uli und Jan und hatten als Ersatz Ralf (zum ersten Mal) und (zum dritten und letzten Mal) Martin. Nach imposanten Siegen von Norbert, Thorger und Wolfgang und soliden Remispartien von Juergen und Ralf stand es kurz vor halb zehn 4-1 fuer uns. Victor, Martin und ich spielten noch. Sieht gut aus, dachte ich. Norbert hatte seinen Gegner kraftvoll attakiert und zur entscheidenden Materialverlust gebracht. Aufgabe! Thorger druckte auf die Tube die ganze Zeit und zwang seinen Gegner zur Einsicht, dass mehr als Null nicht rausspringen wuerde. Wolfgang kam wie im vorigen Spiel wie die Feuerwehr zum Einsatz. Nach dem Motto "Ich sehe einen Koenig, toete den Konig" hatte er seine Gegnerin mit einem Angriff ueberrollt. Bei den Remisspielen habe ich weder Vorteile noch Nachteile erkannt. Ergo gerecht. Wir drei spielten weiter. Martin musste nach langem Kampf sein verlorenes Endspiel aufgeben. Mein Gegenueber, der St Pauli MF, hatte mich mit simplen, akkuraten Zuegen eingeluellt, dass ich die Stellung nicht mehr verstand. Ich habe zur Befreiung eine Figur fuer zwei Bauern geopfert, eine Qualitaet verloren, eine Figur gewonnen und endlich eine Stellung Springer mit vier Bauern gegen Turm mit zwei Bauern auf dem Brett. Strategie: gewinne den a Bauern (alle uebrigen verschwinden auch) und versuche Springer gegen Turm zu halten. Kurz nach der Zeitkontrolle, habe ich festgestellt, dass der a Bauer rennen wuerde. Time to give up! 4-3. Victor war noch am Werkeln, mit Springer und Laeufer gegen Springer und Turm, mit Bauern auf beiden Seiten. Sie haben sich bis nach Mitternacht gegenseitig maltraetiert, bis, mit jeweils zwei Minuten auf der Uhr, der Paulianer sich mit Remis zufrieden gab. Ein Krimi besser als "Tatort". "

Ralf berichtet vom Heimspiel der zweiten Mannschaft:  "Gegen die favorisierte Mannschaft vom HSK 13 gelang Wedel 2 ein wichtiger Punktgewinn gegen den Abstieg. Erwähnenswert aus meiner Sicht ist, dass das 4:4 keineswegs glücklich, sondern durchaus leistungsgerecht zu Stande kam. Werfen wir, in Nicht-Chronologischer Reihenfolgen, einen kurzen Blick auf die Bretter. Ralf stellte im 12./13. Zug seine Stellung unter Bauernverlust positionell komplett auf den Acker und sein nominell deutlich stärkerer und sehr erfahrener Gegner ließ nichts mehr anbrennen und verwertete seinen Vorteil ohne Hast und problemlos. Peter musste (oder durfte?) sich mit einem Figurenopfer in seine Rochadestellung auseinandersetzen. Das gelang ihm so gut, dass sein Gegner, nachdem sich der Rauch etwas verzogen hatte, ein Remis anbot, das Peter aufgrund der immer noch sehr komplexen Stellung annahm. Stark gespielt! Weniger stark spielte leider Alexander, der, so wie ich es am Rande mitbekommen habe, bereits nach der Eröffnung unter Druck stand und sich demselben schließlich beugen musste. Martin opferte in die Rochadestellung seines Gegner hinein und erhielt dafür mindestens etwas Kompensation. Mir schien, bei flüchtigem Blick auf die Stellung, die Kompensation nicht hinreichend zu sein. Aber einerseits „Was ich schon“ und andererseits irgendwie ging alles gut für Martin aus. Sehr stark und vor allem sehr mutig gespielt! Von Patricks Partie habe ich nur das Ergebnis mitbekommen, so schnell war die Partie zu Ende. Better luck next time. Karlheinz kam gut aus der Eröffnung und hatte im Mittelspiel wohl eine Qualität auf der Habenseite. Als ich das nächste Mal am Brett vorbeischaute, war aus der Qualle ein Mehrturm geworden. Sehr stark! Michael kämpfte lange um den Sieg und zwar mit Mehrqualle, Freimops und leider doch etwas knapper Zeit. Seinem Gegner gelang es im Endspiel den Freibauern ungestraft einzukassieren und Michael fügte sich dann, auch vor dem Hintergrund knapper Zeit, ins Remis. Werner bot in der Eröffnung unfreiwillig einen Springer an, was sein Gegner aber wohl schlicht übersah (da rechnet man ja auch nicht wirklich mit). Danach spielte Werner aber sehr gut weiter und landete in einem remisträchtigen Endspiel, das er schließlich sogar gewinnen konnte. Sehr gut! Auf dem 4:4 gegen eine im Schnitt ca. 150 DWZ bessere Mannschaft können wir aufbauen und jeder Mannschaftspunkt hilft gegen den Abstieg. "

02.03.2016: 2 Spiele, 1 Sieg

Ralf berichtet vom Auswärtsspiel gegen St. Pauli 5:" Mehr oder weniger pünklich um 19:00 Uhr startet die Begegnung St. Pauli 5 gegen Wedel 2 und der geneigte Kiebitz sah eine erkleckliche Anzahl verwaister Bretter. Wir waren immerhin schon zu viert und durften anfangen, aber auch die Bretter der St. Paulianer besetzten sich erst so nach und nach. Irgendwann waren dann doch alle Bretter besetzt, aber die Zeit, oder besser: ein Mangel an Zeit, sollte zum Ende noch eine Rolle spielen. Karlheinz kam als letzter Wedeler an und ging als erster wieder; und zwar mit einem sehr achtbaren Remis gegen einen stärkeren Gegner. Es ist wohl just dieser halbe Brettpunkt, der uns so eben gerade noch von einem Abstiegsplatz trennt. Anschließend nahm die Begegnung ihren vorhersehbaren Weg. Patricks Stellung sah eigentlich gut aus, wenn da nur nicht dieser ungedeckte Turm auf a1 rumgelungert hätte. Nach Verlust des selbigen machte ein Weiterspielen nicht wirklich Sinn. Peter und Ralf hatten an den ersten beiden Brettern nicht viel zu melden und wurden sauber ausgespielt. Auch Alexander musste an Brett 3 der Überlegenheit seines Gegenspielers anerkennen. Damit war der Mannschaftskampf denn auch schon entschieden und an den verbleibenden drei Brettern sah es auch nicht wirklich gut aus. Gut für Martin war allerdings, dass sein Gegner in horrende Zeitnot geriet. Martin nutzte das insofern aus, als er konsequent auf die Zeitnot seines Gegenübers spielte. Etwa 9 Sekunden für ca. 15 Züge in durchaus komplexer Stellung waren dann doch etwas zu wenig Zeit und Martin gewann durch Zeitüberschreitung. Werner, der wiederum freundlicherweise als Ersatz eingesprungen war, musste kurze Zeit später die Waffen strecken und so saß nur noch Michael spielend am Brett. Ich fand seine Stellung immer etwas schwierig, aber er verteidigte sich Umsichtig und Trickreich. Bei für beide Seiten knapper werdender Zeit fand er Züge, wie z.B. Df2 mit Abzugsschachdrohung, die seinem Gegner zum genauen rechnen zwangen; was er aber auch machte. Im 39. Zug überschritt Michael dann leider die Zeit, wobei der 40. Zug recht naheliegend war. Michael sah ihn auch, hatte aber kurzfristig die Uhr aus den Augen verloren. Nach vier von neun Runden befinden wir uns erwartungsgemäß im schönsten Abstiegskampf. Die gute Nachricht ist, dass wir gegen die beiden Top-Aufstiegskandidaten schon gespielt haben. Ende März geht es dann weiter und solange nehmen wir ein time-out."

Und Bob berichtet vom Freitagabend-Spiel gegen HSK 12:" Auswärts gegen HSK 12 traten wir mit nur sieben Spielern an. Um 20:00 lagen wir konsequent 1-0 im Rückstand. Aber das blieb nicht lange so. Wolfgang kam fulminant aus den Startlöchern, wirbelte seinen Gegner in der Eröffnung so heftig um, dass der entnervt um 20:15 aufgab. Es war schön daneben zu sitzen und zuzuschauen. 15 Minuten später im Übergang vom Mittelspiel zum Endspiel musste Uli einen Damentausch erlauben. Danach war nicht viel mehr drin und die beiden haben Remis vereinbart. Jetzt wurde an allen Brettern weiter energisch gewerkelt. Kurz vor 22:00 war ich als Nächster fertig, in dem ich die bessere Stellung zum vollen Punkt umwandeln konnte. Danach beendete Thorger seine Partie mit einem sicheren Remis. Zwischenstand 3-2 für Wedel. Victor, Norbert und Martin spielten noch. Um den Mannschaftskampf zu gewinnen, mussten wir noch 1,5 Punkte einhamstern. Bei Martin, der uns wieder als Ersatz geholfen hatte, war die Stellung ziemlich vage. Beide Spieler hatten einen freilaufenden Bauern und der Gewinner wird der sein, der seinen Bauern zur Umwandlung unterstutzen konnte. Bei Victor und Norbert hatten beide einen leichten Vorteil, aber ob es ausreichen würde? In meiner Einschätzung wird die Mannschafts-Entscheidung bei den ersten beiden Brettern fallen. Norbert spielte ein Bauernendspiel mit mehreren Bauern, mit Läuferpaar gegen Turm und zwei Bauern. Er hat geschickt Freiraum für die Läufer geschaffen, die gegnerischen Bauern in Schach gehalten und den Turm zur passiven Verteidigung gezwungen. Als er drohte, mit dem König einzudringen und Bauern zu mampfen, um freie Fahrt für einen eigenen Bauern zu schaffen, gab sein Gegner auf. Ein sehr schönes Spiel von Norbert! Victor fackelte nicht lange nach und hat stolz ein Remis gemacht, um den Mannschaftssieg zu sichern. Diesmal spielte Martin als Letzter weiter. Sein Gegner hatte in der Zwischenzeit nicht das Beste aus seiner Stellung gemacht. Martin stand jetzt mit Vorteil da, musste noch die letzte Überzeugung leisten. Nach einer halben Stunde waren alle Unklarheiten beseitigt und Martin hatte verdient einen vollen Punkt erzielt. "

17.02.2016: Glatte Niederlage !

Ralf berichtet vom Mannschaftskampf unserer 2. Mannschaft: " In der dritten Runde der Bezirksliga C erspielte sich Wedel 2 gegen Blankenese 1 ein in dieser Höhe verdientes 1,5-6,5. Erwähnenswert aus Wedeler Sicht ist, dass Peter an Brett 2 lange mithielt, Bernd vielleicht sogar mehr als einen halben Punkt auf dem Brett hatte und Michael mit einem "lucky punch" den Ehrentreffer erzielte. Am 01.03. geht es noch gegen St. Pauli 5 - die nominell stärkste Mannschaft der Staffel - aber dann haben wir die drei "big shots" hinter uns. "

13.02.2016: Wedel 1 siegt auswärts !

Bob berichet von diesem Mannschaftskampf: " In der dritten Runde haben wir knapp aber verdient auswärts gegen Pinneberg 2 gewonnen. In den ersten Stunden ging es konzentriert her: Nur Victor klar im Vorteil; Thorger mit einer unklaren aber wahrscheinlich vorteilhafteren Stellung. Wir anderen na ja. Kurz nach 21 Uhr dann das erste Ergebnis: Norbert machte Remis. Angesteckt aus der spielerischen Nähe folgte Uli 15 Minuten später. Aus beiden Spielen könnte ich nichts erkennen, warum die Ergebnisse nicht vollkommen in Ordnung waren. Als Nächster dran war Wolfgang: Aus einer komplizierten Opfer-Partie hatte Wolfgang gut zwei Bauern für eine Leichtfigur, aber mit dem Spielverlauf hatte sein Gegner, Gerhard Brückner, viel abgetauscht und Wolfgang hatte das Nachsehen in einem Bauern-Endspiel Läuferpaar gegen Läufer. Die Verteidigung war hoffnungslos und hoffnungsloser und um 22 Uhr hatte Wolfgang 2 Std. auf der Uhr, GB 1 Std. Da beide keine 40 Züge gemacht hatten war das Spiel für Wolfgang leider verloren. Unser Ersatz, Martin, beendete eine sichere Partie mit einem Remis gegen Manfred Zimmermann. Zwischenstand für Wedel 1,5 zu 2,5 und 4 Partien laufen noch. Kurz vor 22:30 dann seltener Jubel. Innerhalb von 5 Minuten haben Victor, Thorger und ich unsere Partien erfolgreich abgeschlossen und den Mannschaftssieg erreicht. Victor hatte seine Partie zu Ende geschaukelt, Thorger behielt einen klaren Kopf und hatte die fiesen Fälle von Rainer Erdmann umschifft, um zum recht verdienten Sieg zu kommen. Ich lehnte ein Remisangebot ab, um die schwache Bauernstellung meines Gegners auszunutzen. In Anbetracht des Verlustes von zwei weiteren Bauern gab er auf. Jan kämpfte noch, obwohl er mir sagte, dass bis zu unserem Siegtreffer wäre er geneigt, eine Zugwiederholung zu machen. Jetzt könnte er aber "frei spielen". Er spielte noch die halbe Stunde bis zur ersten Zeitkontrolle. Wie jeder es aus eigener Erfahrung kennt, hat er dann zu viel versucht, um die Partie zu gewinnen. Langsam kam er auch in Zeitnot (beide waren knapp), was die Abwendung der zahlreichen Drohungen, Fesselungen und Komplikationen schwer machte. Er hat die Zeitkontrolle eben erreicht, aber kurz danach fiel das Kartenhaus zusammen und Aufgabe war die einzige Möglichkeit. Schade, dass er den vollen Punkt verloren hat. Endstand für Wedel 4,5 zu 3,5. Beide Mannschaften dann in bester Laune ab nach Hause."

06.02.2016: Wedel 1 - Königsspringer 4

Bob berichtet vom 2. Mannschaftskampf der 1. Mannschaft: "Obwohl wir von den DWZ Zahlen favorisiert waren, kam es nicht zum erhofften Sieg. Thorger kam ziemlich schnell unter die Räder und nach einer guten Stunde gab er sich geschlagen. Norbert war als Nächster fertig mit einem Remis gegen den MF von KöSp, Shumon Akram. Juergen hat seinen seit Langem nicht gefährdeten Sieg vollbracht und Jan, Wolfgang und ich haben Remis gespielt. Zwischenstand 3-3. Victor und Uli spielten noch: Victor unklar eher Remis, Uli unklar. Im Gespräch mit dem MF Akram, meinte er, dass vor dem Spiel war er über 6 und 7 besorgt, da Wedel ziemlich heftige DWZ-Vorsprünge hatte. Er war aber sehr glücklich mit dem Abschneiden seiner Schützlinge. Als Beispiel meine Partie am Brett 7 (32 Züge): ich fühlte mich wohl, war der Meinung, dass ich (viel) besser stand, aber es wollte keine Materialvorteile aufkommen. Laut Analyse von Fritz hatte ich einen Vorteil von umgerechnet 6,25 Bauern am 24. Zug (mit angekündigtem Matt in 13, aber nur wenn ich seine Variante spiele und nicht meinen gewählten Bauerngewinn-Abfall!) Acht Züge später hatte mein Gegner seine Figuren optimal reorganisiert, ich hatte 2,5 Minuten für die restlichen Züge und wusste, es kann nur einen das Spiel verlieren. Dann Remis. Gewöhnlich spielen Victor und Uli bis in die Puppen. Diesmal hatten Victor und sein Gegner jeweils vier Minuten für 5 Züge. Für mich war die Stellung ausgeglichen, aber lassen wir uns hören, was Victor am Dienstag meint. Zu dieser Zeit schrieben beide MF mit. Thomas Rosien spielte 3 Züge schnell aus, Victor 2. Wir alle erwarteten, dass die Restzüge ausgeführt werden und Remis vereinbart wird. Victor aber saß und saß und hat keine weiteren Züge gemacht. Zeitüberschreitung. Laut seinen Angaben wartete er noch auf einen Zug des Gegners, war nicht imstande, dass er am Zug war und seine Uhr lief! Schwarzes Pech! Danach lief er trostlos um. Sein Gegner und dessen Mannschaft könnten es nicht glauben, aber sie könnten nicht mehr verlieren. Der alte Spruch: Um einen Mannschaftskampf zu verlieren, braucht man 5 Spieler! Uli kämpfte weiter. Im Springer + Bauern Endspiel hatten wir erst wieder zwei Damen auf dem Brett; dadurch hatte Uli auch den Springer (Gegenposten zu seinem Springeropfer) wieder gewonnen, Damenabtausch und erneut ein Bauernrennen. Wieder zwei Damen aber eine unklare und vielleicht für KöSp vorteilhaftere Stellung. Taktisch dann ein Remisangebot, was von Uli angenommen wurde. Zum Endstand 3,5 - 4,5. Nach zwei Runden sind wir Dritter (viel besser als letztes Jahr!) und die Liga scheint sich so zu entwickeln, dass jeder jeden schlagen kann. Nächste Woche ab nach Pinneberg!"

27.01.2016: Absolut korrektes Spiel gibt es nur in der Theorie. (Garry Kasparov)

Ralf berichtet vom Spiel der 2. Mannschaft:"Die Überschrift hat nichts, aber wirklich gar nichts mit dem nachfolgenden Bericht des Spiels zwischen Sasel 2 und Wedel 2 in der zweiten Runde der HMM 2016 zu tun. Sicher ist nur, dass auf unserem Spielniveau auch nur annähernd korrektes Spiel kaum zu finden sein wird. Oder, wie unser Webmaster zu sagen pflegt: Möge der Berichterstatter Bericht erstatten. Ohne Peter, dafür aber mit Werner, der dankenswerter Weise als Reservist einsprang, erlitt Wedel 2 eine 3:5 Niederlage gegen Sasel 2. Die Chronologie des Abends war etwas wie folgt: Kaum saßen alle Spieler an den Brettern, erhielt Ralf nach 15 Zügen ein Remisangebot seines Gegners, das er nach kurzem Nachdenken annahm. Rückblickend dafür sprach die Stellung, die vom Rechenknecht mit 0.00 bewertet wurde. Dagegen spricht natürlich, dass die Partie noch gar nicht wirklich angefangen hatte. Wahrscheinlich waren beide Kontrahenten froh, wenigstens einen halben Punkt in dieser Saison eingefahren zu haben ;-) Martin machte sehr kurzen Prozess mit seinem Gegenspieler und schloß die Partie mit einer ansehnlichen Kombination erfolgreich ab. Kurze Zeit später musste Werner den Gegentreffer einstecken und lange Zeit später führte Alexander seine Partie zum Gewinn und brachte uns wieder nach vorn. Karlheinz rang seinem um etwa 200 DWZ stärkeren Gegner ein Remis ab und wir blickten besorgt auf die Bretter von Patrick, Michael und Bernd. Patrick schien komplett auf Verlust zu stehen, erwuselte sich aber gekonnt Gegenchancen und fast schien er ein Dauerschach sicher zu haben; wahrscheinlich aber wirklich nur fast, denn es hat letztlich nicht sollen sein. Auch Bernd musste sich leider einsehen, dass seine Gegnerin nicht nur nominell stärker war, sondern auch reell und Michael kämpfte lange mit schlechtem Läufer gegen guten Springer, bei jeweils noch zusätzlich Turm und Dame und gefühlten 23 Bauern auf dem Brett. Nach langer, langer Zeit musste Michael letztlich leider eine Niederlage einstecken. Den Kampf der Abstiegskandidaten haben wir somit 3:5 verloren. Somit blicken wir optimistisch in die Zukunft und freuen uns auf Blankenese 1, deren Bretter im Schnitt grob geschätzt um 250 DWZ besser besetzt sind. Aber, hey, sind doch alles nur Zahlen;-) "

27.01.2016:Spielbericht der 1. Mannschaft

Bob berichtet:" Hier kommt noch ein Bericht von Bob über den Mannschaftskampf gegen Union Eimsbüttel: "Obwohl wir durchschnittlich 200 DWZ Punkte mehr hatten und Union sowieso mit drei Ersatzspielern angetreten waren, hatten wir einen schweren Abend. Patrick (unser Ersatz und danke) war als Erster fertig und hat einen sicheren halben Punkt beigesteuert. Bei Norbert sprang auch nicht mehr raus, so dass um 21:00 Uhr herum hatten wir einen Spielstand von 1-1. An keinem der restlichen Bretter standen wir deutlich besser. Dann hatte mein Gegner in einem Turmendspiel seinen Turm auf e4 so eingeengt, dass er nur e5-e8 ansteuern konnte. Nach Bauer f5 war der Turm angedroht und alle freien Felder hätten als Konsequenz, dass der Turm in die Kiste wandern würde. Sofortige Aufgabe und die Führung für uns. Juergen hatte minimale Vorteile in einem Endspiel mit Springer und Bauern; Jan wusste nicht, ob oder wie sein Spiel zu gewinnen wäre. Uli hatte geopfert und das Überleben seines Gegners hing am seidenen Faden, aber der Gegner blieb cool und fand sehr gute Züge. Dann hat Juergen seine Erfahrung zur Geltung gebracht und hat den vollen Punkt realisiert. Jan wachte von seinem (Alp-?) Traum und hatte auch gewonnen! Uli musste Schach wiederholen, um einen halben Punkt und den Mannschaftssieg zu sichern. Bald wurde es 22:30 und es spielten noch Wolfgang und Victor. Victor schaffte die Zeitkontrolle für 40 Züge mit 4 Sekunden auf der Uhr locker und fing an, seinen Platz gemütlich zu machen für die lange, weitere Schlacht. Wolfgang spielte eine Weile weiter, hat sich aber dann mit Remis angefreundet. Victor spielte und spielte, fast bis zur Endkontrolle, hat aber souverän seine Partie beendet. Am Ende dann ein 6-2 Sieg für uns. Ein 5-3 Ergebnis hätte vielleicht den Verlauf des Abends eher entsprochen. Als MF bin ich aber mit dem tollen Start und dem Kampfgeist unserer Mannschaft sehr zufrieden.""

21.01.2016: Erste Runde der HMM 2016

Wedel 1 gewinnt auswärts gegen den Aufsteiger UNE 4 sicher mit 6 : 2. Wedel 2 siegt überraschend im Heimspiel gegen Wilhelmsburg 1 mit 5 : 3. Ralf berichtet:" "Eigentlich müssten wir den Termin verschieben.", meinte HR zu Patrick als er den Spielort betrat. Eigentlich hätten wir das auch gemacht, aber da nächste Woche schon die zweite Runde ansteht, wären zu viel Verkrampfungen nötig gewesen, um eine Terminverschiebung zu realisieren. Schade eigentlich, dass Wilhelmsburg ohne zwei antreten musste und auch Brett 8 nicht besonders stark besetzt war. Eigentlich hätte Peter gern Tischtennis gespielt, stattdessen heimste er einen kampflosen Punkt ein, ebenso wie Martin, der mich darum bat zu erwähnen, dass er 1.a4 ☺ spielte bevor der die Zeit seines nicht anwesenden Gegenes ablaufen ließ. Es wurde aber auch gespielt. Ralf ist ja eigentlich ein Kämpfer, nur schien er das vergessen zu haben. In vorauseilendem Gerhorsam gab er in schwieriger, aber eigentlich (noch) nicht verlorener Stelltung gegen HR auf. Zuvor hatte Manfred einen für günstigen Tausch (eigener Turm, gegen gegnerische Dame) vorgenommen, nachdem seine Gegnerin eigenlich auch hätte aufgeben können. Tat sie nicht, was natürlich ihr gutes Recht ist, wurde aber kurze Zeit später von Manfred Matt gesetzt. Michael knüpfte nahtlos an seine Erfolge in der letzten Saison an und erzielte einen sauber herausgespielten ganzen Punkt. Beim Stand von 4:2 - ja, wirklich, ich hatte vergessen zu erwähnen, dass Alexander an Brett drei eine Niederlage nicht vermeiden konnte. Immerhin war es eigentlich eine schöne Partie. So, nun aber. Beim Stand von 4:2 sicherten erst Bernd und dann Karlheinz gegen nominell stärkere Gegner den Mannschafsieg mit zwei Remisen ab. Eigentlich könnte es so weitergehen. Wird es aber nicht. Bereits am nächsten Dienstag steht wird um weitere Punkte gegen den Abstieg gekämpft."

Schachecke

...Partiensammlung...



Hier ist das erste Schachproblem:

Weiss am Zug schafft Remis