19:37 15.11.2016 Schachfreunde Wedel

Willkommen !

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Webseiten einen kleinen Einblick in unser Vereinsleben zu geben.

Wir spielen mit 2 Mannschaften bei den Hamburger Mannschaftsmeisterschaften 2017. Die 1.Mannschaft spielt in der Bezirksliga B, die 2. Mannschaft spielt in der Kreisliga B.

Sollten keine Mannschaftskämpfe stattfinden, so gibt es ja noch die Vereinsmeisterschaft oder die Offene Wedeler Stadtmeisterschaft.

Oder man beteiligt sich an spontanen Blitzturnieren. Jeder ist bei uns willkommen, der Schach spielen will. Dabei ist es natürlich nicht notwendig, an einem Turnier teilzunehmen.

Spielort

Stadtteilzentrum "Mittendrin",

Friedrich-Eggers-Str. 77 - 79, 22880 Wedel


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Spieltag

Dienstag ab 19 Uhr

Schachfreunde Wedel

Gegründet am 20. Juni 1974

Lesen Sie, wie es zur Gründung kam und wie es dann weiterging.

1999: 25 Jahre Schachfreunde Wedel ...

Und was schreibt die Presse ?

Zu den Pressemitteilungen ...

Impressum

Aktuelles

29.12.2016: Neujahrstreffen am 10.1.2017!

Das Jahr 2017 geht gleich richtig los: Der Vorstand lädt ein zu einnem Neujahrstreffen mit Essen !Zum Neujahrstreffen Nach dem Essen gibt es ein Blitzturnier. Bitte zahlreich erscheinen !!

23.12.2016: Knapp, knapper, Victor

Bob berichtet vom Titelkampf um die Vereinsmeisterschaft 2016: "Am 20. Dezember hatten wir das Finale der VM 2016 zwischen Victor und Norbert. Zunächst 4 Schnellschach-Partien. In der ersten Partie hatte Victor Weiß und nach einer fahrlässigen Eröffnung von Norbert in der er früh eine Figur verloren hatte, kämpfte Norbert danach relativ aussichtslos und gab später auf. In der zweiten Partie fand Norbert wieder zu sich und gewann einen Bauern, dann einen zweiten und Victor gab auf, als das Haus einzustürzen drohte. Beim dritten Spiel kosteten die Gladiatoren die Zeit aus und hackten alles außer den Felder vom Brett ab. Als nichts mehr vorhanden war, haben sie sich auf Remis geeinigt. In einer komplizierten Stellung im vierten Spiel konnte weder der eine noch der andere die Position überblicken und sie haben sich für Zugwiederholung entschieden. 2-2 und hauchdünn wird hauchdünner. Es folgten zwei Blitzpartien. Norbert hatte Weiß in der ersten Partie und beide haben voll gekämpft und waren noch dabei als Norbert Zeitüberschreitung beging. Beim zweiten Spiel sah es lange so aus, als ob die Zuschauer die gewünschte Armageddon-Partie zu sehen bekommen würden, weil Victor in ziemlicher Zeitnot stand. Nach vielen Abtauschen im Zentrum im Bereich d4 d5 c4 c5 kam Victor's Dame plötzlich auf der Diagonale von b4 oder c5 (ich weiß es nicht mehr) und landete auf f8. Leider war Norbert's König auf h8 mit einem Bauern auf h7. Ergo Matt! Nach einem spannenden Match in dem beide Spieler ebenbürtig waren, hatte Victor am Ende die Nase vorn und wurde Vereinsmeister 2016. Herzlichen Glückwunsch!

PS: Ulrich hat nachgerechnet, dass Norbert noch eine Minute auf der Uhr hatte -- Victor 10 Sekunden!! "

02.12.2016: Thematurnier "Blackmar-Diemar" gespielt !

Bob berichtet auch vom zweiten Thematurnier: "Wir hatten 6 Teilnehmer: Norbert, Ulrich, Patrick, Thorger, Wolfgang und Bob. Schon wieder ging es quer durch den Garten um Wildwuchs aufzulesen. Patrick hat sich kämpferisch und taktisch ins Zeug gelegt und auch seine seine magere Ausbeute konnte seine gute Laune nicht verderben. Kreuztabelle unter "Thematurniere".

26.11.2016: Thematurnier "Preuβisch" gespielt !

Bob berichtet: "Wir hatten 6 Teilnehmer: Ralf, Norbert, Patrick, Thorger und Alexander (nach seinen Anstrengungen gegen Thorger !). Nach teils wilden Partien kam es zum Showdown in der letzten Runde Ulrich gegen Norbert. Ulrich hat gesiegt und war damit Gewinner. (siehe Thematurniere). Am 29.11.2016 spielen wir Blackmar-Diemer. Die Zeitkontrolle wird am Abend von den Teilnehmern definiert."

26.11.2016: Nochmals VM2016 !

Alle Informationen von Bob: Stand Reimann - Lamzin: 0,5 zu 0,5. Nächstes Spiel am 06.12. Im Kampf um Platz 3 stand es nach regulären Spielen 1 zu 1 zwischen Klinkow - Dittmann. Thorger hat sich im Schnellschach mit 2 - 0 durchgesetzt und ist somit VM2016 Dritter, Alexander Vierter.

15.11.2016: Thematurniere 2016 !

Auch in diesem Jahr startet Bob wieder spannende Thematurniere mit interessanten Eröffnungen ! Eine Übersicht zu den einzelnen Thematurnieren findet ihr im Flyer Thematurniere. Flyer Thematurniere Dort ist auch die Möglichkeit zur Anmeldung enthalten. Wir hoffen wieder auf zahlreiche Anmeldungen !

26.10.2016: Victor im Finale !

Bob berichtet: "In der zweiten Partie des Halbfinales Victor - Alexander endete das Spiel mit Remis, so dass Victor mit 1,5 zu 0,5 ins Finale zieht. Das Spiel war lange ausgeglichen (T, L, S und 5 bzw. 4 Bauern mit leichtem Vorteil für Alexander, aber Remischanchen für Victor). Victor hatte knapp die erste Zeitkontrolle erfolgreich erreicht und stand in der zweiten Kontrolle noch knapper vor dem Blättchenfall. Mit Eifer holzten beide gegenseitig die Figuren und die Bauern weg, bis Victor seinen Läufer für Alexander's letzten Bauern opferte und Remis erreichte.

VM2016: In der anderen Partie am Abend fand das letzte Gruppenspiel Michael - Ralf statt. In einer Trompowsky-Variante erwischte Michael einen rabenschwarzen Tag und hat mit seinem 3. Zug einen Läufer verloren. Etwa zwanzig Züge später kam noch eine Figur hinzu und er gab auf."

24.10.2016: Norbert gewinnt !

Neue Meldungen von Bob: "Norbert hat die erste Partie gegen Thorger gewonnen. Nach 20 Zügen waren die Zuschauer der Meinung, es waren mehr als 32 Figuren auf dem Brett und sie waren ziemlich dicht beieinander. Wie sollte man weiterkommen ? Nach einiger Zeit war es Norbert gelungen, seinen schwarzfeldrigen Läufer zu aktivieren und gegen die etwas passivere Stellung von Thorger zu sticheln.Thorger hat eine Qualität verloren und in Anbetracht eines kommenden Bauernsturms die Partie aufgegeben.

Am 25.10. findet die Partie Alexander - Victor und am 1.11. die Partie Thorger - Norbert statt."

12.10.2016: Beginn Halbfinale !

Bob berichtet: "In der ersten Partie des ersten Halbfinales hat sich Victor gegen Alexander durchgesetzt. Nach 70 Minuten hatten sie 20 Züge ausgeführt (was bei den Beiden fast Schnellschach ist). Victor hatte den Druck immer weiter erhöht, so dass Alexander einen Bauern abgeben musste. Kurz nach Erreichen der 40 Züge gab Alexander , nach Verlust eines Turmes , auf. Eine sehenswerte Partie von beiden Spielern. Nächste Woche geht es weiter. Dann findet auch die erste Partie zwischen Norbert und Thorger statt."

08.10.2016: Halbfinale stehen fest

1. Halbfinale: Norbert gegen Thorger und das 2. Halbfinale Victor gegen Alexander. Termine werden noch festgelegt. Die ausstehende Partei zwischen Scheinpflug und Toepfer kann die Paarungen der Halbfinales nicht mehr ändern.

29.09.2016: Drei Schwarzsiege !

Bei unserer Vereinsmeisterschaft gab es drei Spiele; jedes änderte mit Gewinn für Schwarz !. Bartels - Klinkow, Toepfer - Keane und Hotaki - Dittmann. Damit ergibt sich folgende Konstellation: In Gruppe sind Victor und Thorger Sieger; in Gruppe 2 ist Norbert Sieger der Gruppe. Auf dem zweiten Platz ist zur Zeit Patrick, aber es gibt noch Konkurrenz durch das Ergebnis der Partie Toepfer - Klinkow. Nächste Woche wissen wir mehr.

27.09.2016: Weitere VM-Ergebnisse

Klinkow - Scheinpflug 1 - 0, Schmeichel - Lamzin 0 - 1 und Dittmann - Kobras 1 - 0. Bob scickt folgenden Bericht: "Michael war wieder (wie gegen Norbert) mit einem Springer unterwegs. hat die Qualität gewonnen, aber in Zeitnot bei der zweiten Kontrolle hat er den Überblick verloren und Alexander gewonnen. Karlheinz hatte eine Figur für zwei Bauern geopfert, konnte aber sein Material nicht schnell genug organisieren und Thorger hat seine Stellung umgekrempelt und gewonnen. Bei Wolfgang und Victor war das Spiel knapp mehr als 20 Züge. Victor hat eine sehr agressive Variante gewählt und Wolfgang's König stand ganz nackt mittig auf der ersten Reihe. Victor hat ihn mit Dame und zwei Türmen bedroht und die weiβen Figuren standen als Zuschauer weit weg."

15.09.2016: Dicke Überraschung !

Bob berichtet vom Spieltag am 13.9.2016: "Ergebnisse Reimann - Scheinpflug 0 - 1 !, Toepfer - Bartels 0 - 1, Dittmann - Schmeichel 1 - 0. Bei Jan und Thorger haben die aktiveren Spieler gesiegt. Die Überraschung des Abends war, dass Norbert(mit einer Figur mehr) eine Attacke fast aus dem Nichts nicht abwehren konnte. Nach dem Spiel meinte Michael, dass er eigentlich aufgeben konnte, aber er wollte versuchen, was zu erschwindeln. Norbert hat die erste Mattdrohung mit seiner Dame pariert, aber gerade auf diesem Feld wäre sie nach 2 Zügen durch eine Springergabel verloren gegangen. Nach einem Zug gab Norbert auf und Michael's Taktik hat ihn mit einem vollen Punkt belohnt. Norbert bleibt aber Erster seiner Gruppe".

08.09.2016: Victor siegt !

Durch den Schwarzsieg gegen Shah hat Victor einen grossen Schritt in Richtug Gruppensieg gemacht.

31.08.2016: Neue VM2016-Ergebnisse !

Bob meldet von beiden Gruppen Ergebnisse: Kobras - Hotaki: 0 - 1, Kobras - Schmeichel: ½ - ½, Bartels - Reimann: 0 - 1, Klinkow - Reimann: 0 - 1 und Scheinpflug - Keane: 0 - 1. Spieler Granz und Jarke sind vom Turnier zurückgetreten; Eventuell gespielte Partien zählen nicht !

25.07.2016: Vereinsmeisterschaft 2016

Die Turnierleitung liegt wieder bei Bob. Er legt folgendes fest:"Die VM2016 wird in 2 Gruppen mit je 6 bzw. 7 Spielern als Rundenturnier durchgeführt. Nach Beendigung aller Spiele spielen die jeweiligen beiden Gruppenbesten über Kreuz, d.h. Erster Gruppe 1 gegen Zweiter Gruppe 2 und entsprechend Erster Gruppe 2 gegen Zweiter Gruppe 1. Die beiden Sieger bestreiten das Endspiel.

16.06.2016: Einladung Mitgliederversammlung 2016

  Hier ist die Einladung:Mitgliederversammlung 2016 Am 21.06. ist unsere diesjährige Mitgliederversammlung. Wegen des Fussballspiels Deutschland gegen Nord-Irland beginnt die Veranstaltung erst um 20.15.

16.06.2016: Endspiel verloren !

Ralf berichtet vom Endspiel gegen Blankenese II: "In einem harten, aber sehr fairen, Mannschaftkampf, zog Wedel gestern gegen Blankenese II den Kürzeren. Blankenese II begleitet damit völlig verdient Blankenese I in die Stadtliga. Wir gratulieren, aber ihr werdet uns fehlen ;-) Vielleicht noch ein paar Worte zum Spielgeschehen. Patrick kassierte eine Niederlage, nachdem er einerseits eine interessante Kombination sah, aber andererseits übersah, dass diese aufgrund eines hängenden Turms auf h1 eher nicht ging. Thorger schoss den Anschlusstreffer und hievte sich damit wahrscheinlich über die "DWZ-Grenze" von 1800. Jürgen lehnte ein Remisangebot seines Gegners in ausgeglichener, aber nicht ausgekämpfter, Stellung ab. Sein Kampfgeist wurde aber insofern nicht belohnt, als das die Stellung trotz intensiver Bemühungen ausgeglichen blieb. Ergo, Remis. Wolfgang hatte einen seiner zweitbesten Tage und stand bereits nach der Eröffnung verdächtig. Die Verdachtsmomente verdichteten sich im Laufe des Spiels und irgendwann musste er die Waffen strecken. Ganz heiß ging es an Brett 2 zu. Der unbedachte Kiebitz sah hier auf den ersten Blick eigentlich nur hängende Figuren, Gabeldrohungen und Fesselungen. Nach harten Kampf konnte Norbert den ganzen Punkt für sich verbuchen. Viktor steuerte an Brett 1 noch ein Remis bei; ebenso wie Uli, der nach eigener Aussage, ein Remisangebot geschenkt bekam. In der letzten noch laufenden Partie des Abends musste Jan letztlich die Waffen strecken, da ihm irgendwo eine Figur abhandengekommen war. Zwar versuchte er noch lange im Trüben zu fischen, aber das Wasser war zu klar, als das sich sein Gegner noch verirrte. Wedel bleibt damit in der Bezirksliga und wird nächste Jahr sicher wieder angreifen. Man darf gespannt sein, wer aus der Stadtliga ab- bzw. aus der Kreisliga aufsteigt. Gut möglich, dass man in der nächsten Saison auf viele alte Bekannte trifft; z.B. Diagonale Harburg II, evtl. auch Lurup oder Blankenese III. Wedel II spielte zwar nicht, ist aber durch den Sieg von SH Harburg bei Sasel II und die "nur" 3-5 Niederlage von HSK XIII gegen St. Pauli V leider abgestiegen. Immerhin haben wir uns besser verkauft, als ich vor Saisonbeginn dachte. Mit den erreichten 6 Mannschaftspunkten hält man auch schon mal die Klasse; heuer leider nicht. Die Brettpunkte entschieden gegen uns."

09.06.2016: 1. Endspiel gewonnen !

Ralf berichtet vom unerwarteten Sieg der 2. Mannschaft: "Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu Letzt. So kämpften wir, wie in meinem vorangegangenen Kurzbericht angekündigt, um den eventuell noch möglichen Klassenerhalt. Belohnt wurden wir mit einem überraschenden, aber nicht unverdienten, Sieg gegen HSK XIV. Es begann mit einem versöhnlichen Saisonende für Ralf, der seinen ersten und einzigen ganzen Punkt einfahren konnte. Peter legte mit einem Remis nach und „our one and only“ Martin bracht uns mit 2,5 zu 0,5 in Führung. Es lief also schon mal sehr gut an und insofern waren die folgenden Remis von Bernd, Karlheinz und Michael sicherlich auch in Ordnung. Ob es sogar noch für den erhofften Mannschaftssieg langen würde, wurde an den Brettern von Patrick und Alexander entschieden. In einer meiner Einschätzung nach sehr komplexen Stellung überwand Patrick die gegnerischen Barrieren und stellte den Mannschaftssieg sicher, während Alexander sein Endspiel mit Minusbauern nicht halten konnte. Mit dem 5:3 Erfolg haben wir getan, was wir für den Klassenerhalt tun mussten. Nun kommt alles auf die Ergebnisse der anderen Mannschaften an, die am 14.06. spielen werden. Auch wenn HSK XIII gegen die starke Mannschaft von St. Pauli V spielt, darf davon ausgegangen werden, dass sie die notwendigen 1,5 Brettpunkte holen und somit nicht absteigen werden. Von zentraler Bedeutung für uns ist die Begegnung zwischen Sasel II und SW Harburg. Optimales Ergebnis für uns wäre ein unentschieden, da dann beide Mannschaften nicht mehr an uns vorbei kämen. Auch ein Sieg für Sasel mit höchstens 7:1 wäre noch gut für uns. Wenn SW Harburg gewinnt, ist allerdings für uns Zappenduster. Wie dem auch sei, wir haben uns als nominell schlechteste Mannschaft der Bezirksliga C gut verkauft. Zwei Siege (okay, der eine gegen Wilhelmsburg kam nur zu Stande, weil WBG mit zwei Schächern weniger antrat) und zwei Unentschieden sind aller ehren Wert. Nur gegen die direkten Abstiegskonkurrenten (Sasel II und SW Harburg) haben wir dummerweise verloren und insofern stehen wir auch zu Recht da, wo wir eben gerade stehen. Ein Blick auf die Einzelergebnisse zeigt, dass Martin mit 7 aus 9 und einem DWZ-Zugewinn von ca. 99 Punkten eine überragende Saison gespielt hat. Auch Karlheinz legt mit 4,5 aus 9 satte 53 DWZ-Punkte zu. Alle anderen spielten im Rahmen der Erwartungen und keiner, wirklich keiner enttäuschte. ( Link zu den Einzelergebnissen ) Toll ist auch der Zusammenhalt der Mannschaft, der sich u.a. daran ablesen lässt, dass wir nur 5 Mal auf Ergänzungsspieler zurückgreifen mussten und kein einziger Brettpunkt kampflos abgegeben wurde, was nicht nur den Kassenwart freut. "

28.05.2016: Und nun sind es zwei Endspiele !

Gestern gewann Wedel 1 mit 6 : 2 bei SKJE 4. Blankenese 2, der direkte Konkurent um den Aufstieg hatte Tage zuvor ebenfalls mit 6 : 2 gewonnen. Am 14.6. lautet damit das Endspiel "Wedel 1 gegen Blankenese 2", wobei die Blankeneser einen halben Brettpunkt mehr haben und damit nur ein Unentschieden benötigen.


Ralf berichtet vom Spiel der 2. Mannschaft:  "Anfanggewinn is Kattengewinn...", pflegte meine Mutter beim Kartenspielen immer zu sagen. Das an diesem Spruch etwas dran ist, zeigten wir bei unserer Niederlage gegen UNE IV. Recht früh gingen wir durch Treffer von Karlheinz und Shah mit 2:0 in Führung. Alexander und Patrick konnten im weiteren Verlauf der Begegnung noch jeweils einen halben Punkt beisteuern, der Rest der Truppe aber leider nicht. Ralf und Peter sahen erwartungsgemäß an den ersten beiden Brettern überhaupt kein Land und auch unser Top-Scorer Martin musste leider eine Niederlage einstecken. Nur bei Michael war mehr drin (zumindest ein halber Punkt), aber leider veropferte er sich und statt des erhofften Matts zum 4:4, gab es eine Figur weniger und kurze Zeit später eine Null. Wie bereits berichtet, ist nun in der letzten Runde gegen HSK 14 ein Sieg Pflicht, um die Klasse evtl. noch zu halten. Grund zu Optimismus gibt es allerdings nicht. HSK 14 spielt bislang eine gute Saison und steht als nominelle Nummer 6 der Klasse aktuell auf dem dritten Tabellenplatz. Andererseits; wer hätte schon damit gerechnet, dass wir gegen Barmbek III und HSK 13 einen Mannschaftspunkt entführen? Ich denke, wir werden kämpfen, um den Klassenerhalt vielleicht doch noch zu schaffen.

17.05.2016:Es ist knapp !

Blankenese hat sein Äuswärtsspiel gegen KSP 4 verloren. Damit haben Blankenese 2 und Wedel 1 beide 12 Mannschaftspunkte, Blankenese 2 hat einen halben Brettpnkt mehr. Das wird spannend, wenn in der letzten Runde beide Mannschaften in Wedel aufeinander treffen. Ein Endspiel, vorausgesetzt, beide Mannschaften gewinnen in der Runde 8.

11.05.2016: Licht und Schatten

Bob berichtet vom Heimspiel der 1. Mannschaft: „Am 3.5. war HSK 11, eine "Altherren-Mannschaft" (pace Dr. Schulz-Mirbach!), die lange Jahre miteinander und füreinander gespielt hat -- eine Art HSK-Institution, bei uns zu Gast. Juergen war im Urlaub und Shah hat bei uns wieder ausgeholfen. Kurioserweise, das einzige Mal in dieser Saison wo wir in "Bestbesetzung" auftraten, ist das einzige Spiel das wir verloren haben! Kurz nach 19:00 gingen wir ans Werk. Ich entfernte mein Auto vom Behindertenparkplatz und suchte relativ erfolglos nach einem Parkplatz. Für 2 Gäste war die Suche noch erfolgloser und sie trafen noch später als ich ein. Kurz vor 20:30 hatte Shah seine Partie mit Erfolg beendet. Dann sprach mich Kurt Kahrsch, der MF von HSK und Gegner von Shah an, dass er ein ungutes Gefühl hatte, da nach seiner Einschätzung sah es wie 7-1 für uns aus! Ich ging dann um, aber mehr als zwei vorteilhaften Stellungen könnte ich nicht sehen. Die anderen schienen mir unklar bis chaotisch. Victor war als Zweiter bei uns fertig. Er remisierte, weil die Stellung nicht mehr hergab. In der nächsten Zeit war ich in meiner eigenen Partie versunken, da ich einen Läufer für 2 Bauern gewonnen hatte und plötzlich die Gefahr einer gegnerischen (Neu)-Dame sah. Langsam stabilisierte sich die Stellung und beim Stand K+L+2B v K+4B und bei erreichter Zeitkontrolle gab mein Gegner auf. Ich drehte um und sah Thorger in Jacke und mit umgehängtem Rücksack -- Ja, ich habe doch gewonnen, wollte gleich sagen. Dann, auf der anderen Seite, der Gegner von Jan streckte die Hand und verschwand. Jan war ziemlich perplex, noch nicht sicher, ob die Stellung glatt gewonnen war. Kurzes Nachhaken beim Gegner -- Ja, aufgegeben. Juhu! Innerhalb von 5 Minuten drei Punkte und der Mannschaftssieg! Und noch nicht 22:00! Uli, Norbert und Wolfgang spielten noch -- entspannt wie immer. Uli sah ein, dass sein Endspiel gegen Hanns Schulz-Mirbach mit 2 Bauern weniger aussichtslos war, und gab in Kurze auf. Norbert, nicht zimperlich, zauberte einfach Matt. Wolfgang, in der schönsten Aktion des Abends, hatte mit einem tollen Läuferzug ein Mattnetz aus T,L und S gesponnen. Sein Gegner, Udo Figger, anstatt aufzugeben hat nur gelächelt, einen x-beliebigen Zug gemacht und Wolfgang den Mattzug erlaubt. So, Kurt Kahrsch sollte Recht behalten. Wir sind Erster der Staffel (Brettpunkte) mindestens bis zum 13.5., bis Blankenese 2 die 7. Runde spielt.“

Ralf schickt folgenden Bericht vom Heimspiels von Wedel 2 gegen SW Harburg 1: „Abstiegskrampf !   Vor der Begegnung erwartet ich einen harten Kampf zweier Abstiegskandidaten. Stattdessen entwickelte sich das Duell aus Wedeler Sicht zu einem Abstiegskrampf. Es ging schon damit los, dass Bernd einen schlechten Tag hatte, der sich nahtlos auf dem Brett fortsetzte, indem er mal eben eine Figur in der Eröffnung einstellte. Von den anderen Partien habe ich außer den Ergebnissen nichts mitbekommen, da ich zu sehr darauf bedacht sein musste, nicht bereits im 16. Zug (oder so) Matt gesetzt zu werden. Uli und Wolfgang (alias Waldorf und Statler;-) lästerten über die von mir gespielte Eröffnung, dass man das Morra-Gambit gefälligst anzunehmen habe. Wie dem auch sei, mein Gegner hatte sicherlich einen netten Abend. Immerhin war meine Partie als letzte um ca. 23:00 Uhr beendet. Vorher ergaben sich noch Peter, Alexander, Karlheinz und Michael in ihr Schicksal und verloren. Positiv hervorzuheben ist, dass Paddy immerhin ein Remis erreichte. Noch positiver hervorzuheben ist sicherlich der Sieg von Martin gegen eine nominell deutlich stärkeren Gegner. Gegen das "Doppelmatt", wie Martin sich ausdrückte, gab es nichts mehr zu erfinden. Mit nunmehr 6 aus 7 und einem satten (virtuellen) DWZ-Zuwachs von 97 Punkten, performt Martin bislang überragend. Herzlichen Glückwunsch! Die hohe Niederlage von 1,5 zu 6,5 gegen Harburg ist ein herber Rückschlag für unser Saisonziel, die Klasse zu halten. Noch sind allerdings zwei Runden zu spielen, so dass nichts verloren ist. Es gilt: "Mund abwischen, weitermachen!" (Oliver Kahn).“

21.04.2016: Wedel 2 holt weiteren halben Punkt.

Im Auswärtsspiel gegen Barmbek 3 gelang der 2. Mannschaft ein (überraschendes) Remis. Wie als Ersatzspieler in Wedel 1 gelang Shah Hotaki auch hier ein Sieg ! Klassenerhalt rückt näher.

18.04.2016: Wedel 1 siegt auswärts !

Bob berichtet vom Spiel der 1. Mannschaft in Harburg: " Am 14.4 waren wir Gäste bei SW Harburg 2. Fast 2 Stunden lang passierte ergebnismäßig Nichts an den Brettern. Dann um 20:45 war Wolfgang wiederum unser Erste und weitere Ergebnisse kamen in 5-Minuten Takt. Wolfgang hatte nach 21 Zügen seinen Gegner platt gemacht. Da ich neben ihm saß, könnte ich früh sehen, dass das Ergebnis sehr wahrscheinlich für uns zählen würde. Ich, zum zweiten Mal in dieser Saison mit den weissen Steinen, wüsste nicht richtig was ich machen sollte und nach einer verkorksten Eröffnung willigte ich nach 14 Zügen in eine Zugwiederholung ein. Meine DWZ-Vorsprung von fast 250 Punkten war wie Null. Hut ab vor der Leistung meines Gegners! Victor's Kommentar war: Bob, wie können wir jetzt 8-0 gewinnen? Juergen half mir gleich in dem er auch remisierte. Mehr war am Ende nicht drin -- seine Vorteile flossen alle weg und in der Situation hat man auch Angst die Partie vollkommen zu ruinieren. Dann hatten wir zwei bessere Nachrichten: Norbert und Uli haben ihre Spiele gewonnen. Aus meiner Warte waren die Partien energisch gespielt und die Siege nie gefährdet. So, um 21:10 stand es 4-1 für Wedel und es spielten noch Victor und unsere beiden Ersatzmänner, Michael und Shah, die für Thorger und Jan eingesprungen waren. Ich hatte keine großen Sorgen um den Mannschaftssieg, da Victor haushoch auf Gewinn stand, aber die letzten beiden Bretter entwickelten sich zu interessanten Kämpfen. Das Spiel von Victor erreichte eine Stellung in der sein Gegner die Drohung sehen aber keinen befreienden Zug spielen könnte. Die schwarzen Figuren standen unharmonisch, ohne die Attacke von Victor etwas entgegenzusetzen. Victor hatte dann eine Figur gewonnen, hatte einen Freibauern am Rande, der schwer zu stoppen war und nach wenigen Zügen gab sein Gegner auf. Michael hatte geopfert, zwei Turme für eine Dame, um die Mobilität der Dame gegen die Stellung der Turme auszunutzen. Nach einer Weile hatte er ein "sneaky move" gespielt: Dame zurück von a4 auf c2 gibt Schach auf der C-Linie und gleichzeitig hat einen ungedeckten Turm auf h7 im Visier. Somit war es 6-1. Aber nix mit Remis und ab nach Hause. Shah spielte noch eine Stunde und hatte in des Gegners Zeitnot immer versucht, ihm das Leben schwer zu machen, in dem keine automatischen Antwortzüge zur Verfügung standen. Jeder Zug musste durchgerechnet werden. Für seinen älteren Gegner war das etwas zu mühselig und er hatte weiter gerechnet ohne die Stellung kaputt zu machen aber ohne die Uhr zu beobachten. Sein Blättchen fiel an seinem 38. Zug. Wir haben dann 7-1 gewonnen, mit 100% für unsere Ersatzspieler. Danke nochmals für den tollen Einsatz. Wir sind noch meilenweit hinter Blankenese, aber wir haben zumindest die Brettpunkt-Differenz etwas verkürzt.

30.03.2016: Wedel 1 siegt und Wedel 2 spielt Remis.

Bob berichtet vom Heimspiel gegen St. Pauli 6:" Gegen St Pauli 6 waren wir ohne Uli und Jan und hatten als Ersatz Ralf (zum ersten Mal) und (zum dritten und letzten Mal) Martin. Nach imposanten Siegen von Norbert, Thorger und Wolfgang und soliden Remispartien von Juergen und Ralf stand es kurz vor halb zehn 4-1 fuer uns. Victor, Martin und ich spielten noch. Sieht gut aus, dachte ich. Norbert hatte seinen Gegner kraftvoll attakiert und zur entscheidenden Materialverlust gebracht. Aufgabe! Thorger druckte auf die Tube die ganze Zeit und zwang seinen Gegner zur Einsicht, dass mehr als Null nicht rausspringen wuerde. Wolfgang kam wie im vorigen Spiel wie die Feuerwehr zum Einsatz. Nach dem Motto "Ich sehe einen Koenig, toete den Konig" hatte er seine Gegnerin mit einem Angriff ueberrollt. Bei den Remisspielen habe ich weder Vorteile noch Nachteile erkannt. Ergo gerecht. Wir drei spielten weiter. Martin musste nach langem Kampf sein verlorenes Endspiel aufgeben. Mein Gegenueber, der St Pauli MF, hatte mich mit simplen, akkuraten Zuegen eingeluellt, dass ich die Stellung nicht mehr verstand. Ich habe zur Befreiung eine Figur fuer zwei Bauern geopfert, eine Qualitaet verloren, eine Figur gewonnen und endlich eine Stellung Springer mit vier Bauern gegen Turm mit zwei Bauern auf dem Brett. Strategie: gewinne den a Bauern (alle uebrigen verschwinden auch) und versuche Springer gegen Turm zu halten. Kurz nach der Zeitkontrolle, habe ich festgestellt, dass der a Bauer rennen wuerde. Time to give up! 4-3. Victor war noch am Werkeln, mit Springer und Laeufer gegen Springer und Turm, mit Bauern auf beiden Seiten. Sie haben sich bis nach Mitternacht gegenseitig maltraetiert, bis, mit jeweils zwei Minuten auf der Uhr, der Paulianer sich mit Remis zufrieden gab. Ein Krimi besser als "Tatort". "

Ralf berichtet vom Heimspiel der zweiten Mannschaft:  "Gegen die favorisierte Mannschaft vom HSK 13 gelang Wedel 2 ein wichtiger Punktgewinn gegen den Abstieg. Erwähnenswert aus meiner Sicht ist, dass das 4:4 keineswegs glücklich, sondern durchaus leistungsgerecht zu Stande kam. Werfen wir, in Nicht-Chronologischer Reihenfolgen, einen kurzen Blick auf die Bretter. Ralf stellte im 12./13. Zug seine Stellung unter Bauernverlust positionell komplett auf den Acker und sein nominell deutlich stärkerer und sehr erfahrener Gegner ließ nichts mehr anbrennen und verwertete seinen Vorteil ohne Hast und problemlos. Peter musste (oder durfte?) sich mit einem Figurenopfer in seine Rochadestellung auseinandersetzen. Das gelang ihm so gut, dass sein Gegner, nachdem sich der Rauch etwas verzogen hatte, ein Remis anbot, das Peter aufgrund der immer noch sehr komplexen Stellung annahm. Stark gespielt! Weniger stark spielte leider Alexander, der, so wie ich es am Rande mitbekommen habe, bereits nach der Eröffnung unter Druck stand und sich demselben schließlich beugen musste. Martin opferte in die Rochadestellung seines Gegner hinein und erhielt dafür mindestens etwas Kompensation. Mir schien, bei flüchtigem Blick auf die Stellung, die Kompensation nicht hinreichend zu sein. Aber einerseits „Was ich schon“ und andererseits irgendwie ging alles gut für Martin aus. Sehr stark und vor allem sehr mutig gespielt! Von Patricks Partie habe ich nur das Ergebnis mitbekommen, so schnell war die Partie zu Ende. Better luck next time. Karlheinz kam gut aus der Eröffnung und hatte im Mittelspiel wohl eine Qualität auf der Habenseite. Als ich das nächste Mal am Brett vorbeischaute, war aus der Qualle ein Mehrturm geworden. Sehr stark! Michael kämpfte lange um den Sieg und zwar mit Mehrqualle, Freimops und leider doch etwas knapper Zeit. Seinem Gegner gelang es im Endspiel den Freibauern ungestraft einzukassieren und Michael fügte sich dann, auch vor dem Hintergrund knapper Zeit, ins Remis. Werner bot in der Eröffnung unfreiwillig einen Springer an, was sein Gegner aber wohl schlicht übersah (da rechnet man ja auch nicht wirklich mit). Danach spielte Werner aber sehr gut weiter und landete in einem remisträchtigen Endspiel, das er schließlich sogar gewinnen konnte. Sehr gut! Auf dem 4:4 gegen eine im Schnitt ca. 150 DWZ bessere Mannschaft können wir aufbauen und jeder Mannschaftspunkt hilft gegen den Abstieg. "

02.03.2016: 2 Spiele, 1 Sieg

Ralf berichtet vom Auswärtsspiel gegen St. Pauli 5:" Mehr oder weniger pünklich um 19:00 Uhr startet die Begegnung St. Pauli 5 gegen Wedel 2 und der geneigte Kiebitz sah eine erkleckliche Anzahl verwaister Bretter. Wir waren immerhin schon zu viert und durften anfangen, aber auch die Bretter der St. Paulianer besetzten sich erst so nach und nach. Irgendwann waren dann doch alle Bretter besetzt, aber die Zeit, oder besser: ein Mangel an Zeit, sollte zum Ende noch eine Rolle spielen. Karlheinz kam als letzter Wedeler an und ging als erster wieder; und zwar mit einem sehr achtbaren Remis gegen einen stärkeren Gegner. Es ist wohl just dieser halbe Brettpunkt, der uns so eben gerade noch von einem Abstiegsplatz trennt. Anschließend nahm die Begegnung ihren vorhersehbaren Weg. Patricks Stellung sah eigentlich gut aus, wenn da nur nicht dieser ungedeckte Turm auf a1 rumgelungert hätte. Nach Verlust des selbigen machte ein Weiterspielen nicht wirklich Sinn. Peter und Ralf hatten an den ersten beiden Brettern nicht viel zu melden und wurden sauber ausgespielt. Auch Alexander musste an Brett 3 der Überlegenheit seines Gegenspielers anerkennen. Damit war der Mannschaftskampf denn auch schon entschieden und an den verbleibenden drei Brettern sah es auch nicht wirklich gut aus. Gut für Martin war allerdings, dass sein Gegner in horrende Zeitnot geriet. Martin nutzte das insofern aus, als er konsequent auf die Zeitnot seines Gegenübers spielte. Etwa 9 Sekunden für ca. 15 Züge in durchaus komplexer Stellung waren dann doch etwas zu wenig Zeit und Martin gewann durch Zeitüberschreitung. Werner, der wiederum freundlicherweise als Ersatz eingesprungen war, musste kurze Zeit später die Waffen strecken und so saß nur noch Michael spielend am Brett. Ich fand seine Stellung immer etwas schwierig, aber er verteidigte sich Umsichtig und Trickreich. Bei für beide Seiten knapper werdender Zeit fand er Züge, wie z.B. Df2 mit Abzugsschachdrohung, die seinem Gegner zum genauen rechnen zwangen; was er aber auch machte. Im 39. Zug überschritt Michael dann leider die Zeit, wobei der 40. Zug recht naheliegend war. Michael sah ihn auch, hatte aber kurzfristig die Uhr aus den Augen verloren. Nach vier von neun Runden befinden wir uns erwartungsgemäß im schönsten Abstiegskampf. Die gute Nachricht ist, dass wir gegen die beiden Top-Aufstiegskandidaten schon gespielt haben. Ende März geht es dann weiter und solange nehmen wir ein time-out."

Und Bob berichtet vom Freitagabend-Spiel gegen HSK 12:" Auswärts gegen HSK 12 traten wir mit nur sieben Spielern an. Um 20:00 lagen wir konsequent 1-0 im Rückstand. Aber das blieb nicht lange so. Wolfgang kam fulminant aus den Startlöchern, wirbelte seinen Gegner in der Eröffnung so heftig um, dass der entnervt um 20:15 aufgab. Es war schön daneben zu sitzen und zuzuschauen. 15 Minuten später im Übergang vom Mittelspiel zum Endspiel musste Uli einen Damentausch erlauben. Danach war nicht viel mehr drin und die beiden haben Remis vereinbart. Jetzt wurde an allen Brettern weiter energisch gewerkelt. Kurz vor 22:00 war ich als Nächster fertig, in dem ich die bessere Stellung zum vollen Punkt umwandeln konnte. Danach beendete Thorger seine Partie mit einem sicheren Remis. Zwischenstand 3-2 für Wedel. Victor, Norbert und Martin spielten noch. Um den Mannschaftskampf zu gewinnen, mussten wir noch 1,5 Punkte einhamstern. Bei Martin, der uns wieder als Ersatz geholfen hatte, war die Stellung ziemlich vage. Beide Spieler hatten einen freilaufenden Bauern und der Gewinner wird der sein, der seinen Bauern zur Umwandlung unterstutzen konnte. Bei Victor und Norbert hatten beide einen leichten Vorteil, aber ob es ausreichen würde? In meiner Einschätzung wird die Mannschafts-Entscheidung bei den ersten beiden Brettern fallen. Norbert spielte ein Bauernendspiel mit mehreren Bauern, mit Läuferpaar gegen Turm und zwei Bauern. Er hat geschickt Freiraum für die Läufer geschaffen, die gegnerischen Bauern in Schach gehalten und den Turm zur passiven Verteidigung gezwungen. Als er drohte, mit dem König einzudringen und Bauern zu mampfen, um freie Fahrt für einen eigenen Bauern zu schaffen, gab sein Gegner auf. Ein sehr schönes Spiel von Norbert! Victor fackelte nicht lange nach und hat stolz ein Remis gemacht, um den Mannschaftssieg zu sichern. Diesmal spielte Martin als Letzter weiter. Sein Gegner hatte in der Zwischenzeit nicht das Beste aus seiner Stellung gemacht. Martin stand jetzt mit Vorteil da, musste noch die letzte Überzeugung leisten. Nach einer halben Stunde waren alle Unklarheiten beseitigt und Martin hatte verdient einen vollen Punkt erzielt. "

17.02.2016: Glatte Niederlage !

Ralf berichtet vom Mannschaftskampf unserer 2. Mannschaft: " In der dritten Runde der Bezirksliga C erspielte sich Wedel 2 gegen Blankenese 1 ein in dieser Höhe verdientes 1,5-6,5. Erwähnenswert aus Wedeler Sicht ist, dass Peter an Brett 2 lange mithielt, Bernd vielleicht sogar mehr als einen halben Punkt auf dem Brett hatte und Michael mit einem "lucky punch" den Ehrentreffer erzielte. Am 01.03. geht es noch gegen St. Pauli 5 - die nominell stärkste Mannschaft der Staffel - aber dann haben wir die drei "big shots" hinter uns. "

13.02.2016: Wedel 1 siegt auswärts !

Bob berichet von diesem Mannschaftskampf: " In der dritten Runde haben wir knapp aber verdient auswärts gegen Pinneberg 2 gewonnen. In den ersten Stunden ging es konzentriert her: Nur Victor klar im Vorteil; Thorger mit einer unklaren aber wahrscheinlich vorteilhafteren Stellung. Wir anderen na ja. Kurz nach 21 Uhr dann das erste Ergebnis: Norbert machte Remis. Angesteckt aus der spielerischen Nähe folgte Uli 15 Minuten später. Aus beiden Spielen könnte ich nichts erkennen, warum die Ergebnisse nicht vollkommen in Ordnung waren. Als Nächster dran war Wolfgang: Aus einer komplizierten Opfer-Partie hatte Wolfgang gut zwei Bauern für eine Leichtfigur, aber mit dem Spielverlauf hatte sein Gegner, Gerhard Brückner, viel abgetauscht und Wolfgang hatte das Nachsehen in einem Bauern-Endspiel Läuferpaar gegen Läufer. Die Verteidigung war hoffnungslos und hoffnungsloser und um 22 Uhr hatte Wolfgang 2 Std. auf der Uhr, GB 1 Std. Da beide keine 40 Züge gemacht hatten war das Spiel für Wolfgang leider verloren. Unser Ersatz, Martin, beendete eine sichere Partie mit einem Remis gegen Manfred Zimmermann. Zwischenstand für Wedel 1,5 zu 2,5 und 4 Partien laufen noch. Kurz vor 22:30 dann seltener Jubel. Innerhalb von 5 Minuten haben Victor, Thorger und ich unsere Partien erfolgreich abgeschlossen und den Mannschaftssieg erreicht. Victor hatte seine Partie zu Ende geschaukelt, Thorger behielt einen klaren Kopf und hatte die fiesen Fälle von Rainer Erdmann umschifft, um zum recht verdienten Sieg zu kommen. Ich lehnte ein Remisangebot ab, um die schwache Bauernstellung meines Gegners auszunutzen. In Anbetracht des Verlustes von zwei weiteren Bauern gab er auf. Jan kämpfte noch, obwohl er mir sagte, dass bis zu unserem Siegtreffer wäre er geneigt, eine Zugwiederholung zu machen. Jetzt könnte er aber "frei spielen". Er spielte noch die halbe Stunde bis zur ersten Zeitkontrolle. Wie jeder es aus eigener Erfahrung kennt, hat er dann zu viel versucht, um die Partie zu gewinnen. Langsam kam er auch in Zeitnot (beide waren knapp), was die Abwendung der zahlreichen Drohungen, Fesselungen und Komplikationen schwer machte. Er hat die Zeitkontrolle eben erreicht, aber kurz danach fiel das Kartenhaus zusammen und Aufgabe war die einzige Möglichkeit. Schade, dass er den vollen Punkt verloren hat. Endstand für Wedel 4,5 zu 3,5. Beide Mannschaften dann in bester Laune ab nach Hause."

06.02.2016: Wedel 1 - Königsspringer 4

Bob berichtet vom 2. Mannschaftskampf der 1. Mannschaft: "Obwohl wir von den DWZ Zahlen favorisiert waren, kam es nicht zum erhofften Sieg. Thorger kam ziemlich schnell unter die Räder und nach einer guten Stunde gab er sich geschlagen. Norbert war als Nächster fertig mit einem Remis gegen den MF von KöSp, Shumon Akram. Juergen hat seinen seit Langem nicht gefährdeten Sieg vollbracht und Jan, Wolfgang und ich haben Remis gespielt. Zwischenstand 3-3. Victor und Uli spielten noch: Victor unklar eher Remis, Uli unklar. Im Gespräch mit dem MF Akram, meinte er, dass vor dem Spiel war er über 6 und 7 besorgt, da Wedel ziemlich heftige DWZ-Vorsprünge hatte. Er war aber sehr glücklich mit dem Abschneiden seiner Schützlinge. Als Beispiel meine Partie am Brett 7 (32 Züge): ich fühlte mich wohl, war der Meinung, dass ich (viel) besser stand, aber es wollte keine Materialvorteile aufkommen. Laut Analyse von Fritz hatte ich einen Vorteil von umgerechnet 6,25 Bauern am 24. Zug (mit angekündigtem Matt in 13, aber nur wenn ich seine Variante spiele und nicht meinen gewählten Bauerngewinn-Abfall!) Acht Züge später hatte mein Gegner seine Figuren optimal reorganisiert, ich hatte 2,5 Minuten für die restlichen Züge und wusste, es kann nur einen das Spiel verlieren. Dann Remis. Gewöhnlich spielen Victor und Uli bis in die Puppen. Diesmal hatten Victor und sein Gegner jeweils vier Minuten für 5 Züge. Für mich war die Stellung ausgeglichen, aber lassen wir uns hören, was Victor am Dienstag meint. Zu dieser Zeit schrieben beide MF mit. Thomas Rosien spielte 3 Züge schnell aus, Victor 2. Wir alle erwarteten, dass die Restzüge ausgeführt werden und Remis vereinbart wird. Victor aber saß und saß und hat keine weiteren Züge gemacht. Zeitüberschreitung. Laut seinen Angaben wartete er noch auf einen Zug des Gegners, war nicht imstande, dass er am Zug war und seine Uhr lief! Schwarzes Pech! Danach lief er trostlos um. Sein Gegner und dessen Mannschaft könnten es nicht glauben, aber sie könnten nicht mehr verlieren. Der alte Spruch: Um einen Mannschaftskampf zu verlieren, braucht man 5 Spieler! Uli kämpfte weiter. Im Springer + Bauern Endspiel hatten wir erst wieder zwei Damen auf dem Brett; dadurch hatte Uli auch den Springer (Gegenposten zu seinem Springeropfer) wieder gewonnen, Damenabtausch und erneut ein Bauernrennen. Wieder zwei Damen aber eine unklare und vielleicht für KöSp vorteilhaftere Stellung. Taktisch dann ein Remisangebot, was von Uli angenommen wurde. Zum Endstand 3,5 - 4,5. Nach zwei Runden sind wir Dritter (viel besser als letztes Jahr!) und die Liga scheint sich so zu entwickeln, dass jeder jeden schlagen kann. Nächste Woche ab nach Pinneberg!"

27.01.2016: Absolut korrektes Spiel gibt es nur in der Theorie. (Garry Kasparov)

Ralf berichtet vom Spiel der 2. Mannschaft:"Die Überschrift hat nichts, aber wirklich gar nichts mit dem nachfolgenden Bericht des Spiels zwischen Sasel 2 und Wedel 2 in der zweiten Runde der HMM 2016 zu tun. Sicher ist nur, dass auf unserem Spielniveau auch nur annähernd korrektes Spiel kaum zu finden sein wird. Oder, wie unser Webmaster zu sagen pflegt: Möge der Berichterstatter Bericht erstatten. Ohne Peter, dafür aber mit Werner, der dankenswerter Weise als Reservist einsprang, erlitt Wedel 2 eine 3:5 Niederlage gegen Sasel 2. Die Chronologie des Abends war etwas wie folgt: Kaum saßen alle Spieler an den Brettern, erhielt Ralf nach 15 Zügen ein Remisangebot seines Gegners, das er nach kurzem Nachdenken annahm. Rückblickend dafür sprach die Stellung, die vom Rechenknecht mit 0.00 bewertet wurde. Dagegen spricht natürlich, dass die Partie noch gar nicht wirklich angefangen hatte. Wahrscheinlich waren beide Kontrahenten froh, wenigstens einen halben Punkt in dieser Saison eingefahren zu haben ;-) Martin machte sehr kurzen Prozess mit seinem Gegenspieler und schloß die Partie mit einer ansehnlichen Kombination erfolgreich ab. Kurze Zeit später musste Werner den Gegentreffer einstecken und lange Zeit später führte Alexander seine Partie zum Gewinn und brachte uns wieder nach vorn. Karlheinz rang seinem um etwa 200 DWZ stärkeren Gegner ein Remis ab und wir blickten besorgt auf die Bretter von Patrick, Michael und Bernd. Patrick schien komplett auf Verlust zu stehen, erwuselte sich aber gekonnt Gegenchancen und fast schien er ein Dauerschach sicher zu haben; wahrscheinlich aber wirklich nur fast, denn es hat letztlich nicht sollen sein. Auch Bernd musste sich leider einsehen, dass seine Gegnerin nicht nur nominell stärker war, sondern auch reell und Michael kämpfte lange mit schlechtem Läufer gegen guten Springer, bei jeweils noch zusätzlich Turm und Dame und gefühlten 23 Bauern auf dem Brett. Nach langer, langer Zeit musste Michael letztlich leider eine Niederlage einstecken. Den Kampf der Abstiegskandidaten haben wir somit 3:5 verloren. Somit blicken wir optimistisch in die Zukunft und freuen uns auf Blankenese 1, deren Bretter im Schnitt grob geschätzt um 250 DWZ besser besetzt sind. Aber, hey, sind doch alles nur Zahlen;-) "

27.01.2016:Spielbericht der 1. Mannschaft

Bob berichtet:" Hier kommt noch ein Bericht von Bob über den Mannschaftskampf gegen Union Eimsbüttel: "Obwohl wir durchschnittlich 200 DWZ Punkte mehr hatten und Union sowieso mit drei Ersatzspielern angetreten waren, hatten wir einen schweren Abend. Patrick (unser Ersatz und danke) war als Erster fertig und hat einen sicheren halben Punkt beigesteuert. Bei Norbert sprang auch nicht mehr raus, so dass um 21:00 Uhr herum hatten wir einen Spielstand von 1-1. An keinem der restlichen Bretter standen wir deutlich besser. Dann hatte mein Gegner in einem Turmendspiel seinen Turm auf e4 so eingeengt, dass er nur e5-e8 ansteuern konnte. Nach Bauer f5 war der Turm angedroht und alle freien Felder hätten als Konsequenz, dass der Turm in die Kiste wandern würde. Sofortige Aufgabe und die Führung für uns. Juergen hatte minimale Vorteile in einem Endspiel mit Springer und Bauern; Jan wusste nicht, ob oder wie sein Spiel zu gewinnen wäre. Uli hatte geopfert und das Überleben seines Gegners hing am seidenen Faden, aber der Gegner blieb cool und fand sehr gute Züge. Dann hat Juergen seine Erfahrung zur Geltung gebracht und hat den vollen Punkt realisiert. Jan wachte von seinem (Alp-?) Traum und hatte auch gewonnen! Uli musste Schach wiederholen, um einen halben Punkt und den Mannschaftssieg zu sichern. Bald wurde es 22:30 und es spielten noch Wolfgang und Victor. Victor schaffte die Zeitkontrolle für 40 Züge mit 4 Sekunden auf der Uhr locker und fing an, seinen Platz gemütlich zu machen für die lange, weitere Schlacht. Wolfgang spielte eine Weile weiter, hat sich aber dann mit Remis angefreundet. Victor spielte und spielte, fast bis zur Endkontrolle, hat aber souverän seine Partie beendet. Am Ende dann ein 6-2 Sieg für uns. Ein 5-3 Ergebnis hätte vielleicht den Verlauf des Abends eher entsprochen. Als MF bin ich aber mit dem tollen Start und dem Kampfgeist unserer Mannschaft sehr zufrieden.""

21.01.2016: Erste Runde der HMM 2016

Wedel 1 gewinnt auswärts gegen den Aufsteiger UNE 4 sicher mit 6 : 2. Wedel 2 siegt überraschend im Heimspiel gegen Wilhelmsburg 1 mit 5 : 3. Ralf berichtet:" "Eigentlich müssten wir den Termin verschieben.", meinte HR zu Patrick als er den Spielort betrat. Eigentlich hätten wir das auch gemacht, aber da nächste Woche schon die zweite Runde ansteht, wären zu viel Verkrampfungen nötig gewesen, um eine Terminverschiebung zu realisieren. Schade eigentlich, dass Wilhelmsburg ohne zwei antreten musste und auch Brett 8 nicht besonders stark besetzt war. Eigentlich hätte Peter gern Tischtennis gespielt, stattdessen heimste er einen kampflosen Punkt ein, ebenso wie Martin, der mich darum bat zu erwähnen, dass er 1.a4 ☺ spielte bevor der die Zeit seines nicht anwesenden Gegenes ablaufen ließ. Es wurde aber auch gespielt. Ralf ist ja eigentlich ein Kämpfer, nur schien er das vergessen zu haben. In vorauseilendem Gerhorsam gab er in schwieriger, aber eigentlich (noch) nicht verlorener Stelltung gegen HR auf. Zuvor hatte Manfred einen für günstigen Tausch (eigener Turm, gegen gegnerische Dame) vorgenommen, nachdem seine Gegnerin eigenlich auch hätte aufgeben können. Tat sie nicht, was natürlich ihr gutes Recht ist, wurde aber kurze Zeit später von Manfred Matt gesetzt. Michael knüpfte nahtlos an seine Erfolge in der letzten Saison an und erzielte einen sauber herausgespielten ganzen Punkt. Beim Stand von 4:2 - ja, wirklich, ich hatte vergessen zu erwähnen, dass Alexander an Brett drei eine Niederlage nicht vermeiden konnte. Immerhin war es eigentlich eine schöne Partie. So, nun aber. Beim Stand von 4:2 sicherten erst Bernd und dann Karlheinz gegen nominell stärkere Gegner den Mannschafsieg mit zwei Remisen ab. Eigentlich könnte es so weitergehen. Wird es aber nicht. Bereits am nächsten Dienstag steht wird um weitere Punkte gegen den Abstieg gekämpft."

Schachecke

...Partiensammlung...



Hier ist das erste Schachproblem:

Weiss am Zug schafft Remis